Cannabis Sativa L. Wörterbuch

 

 

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…An alle Cannalovers der Welt.

Eines Tages träumte ich von einer Welt ohne Grenzen. In einer Welt, in der Freundlichkeit und Respekt an der Tagesordnung sind, unabhängig von unserer Herkunft, unserer Hautfarbe oder unserer Denkweise.

Unsere Gedanken sind bunt, genauso wie Düfte, und als solche entstehen sie aus unzähligen Winkeln, ohne politische Barrieren und ohne die Auferlegung von Gesetzen der Menschen.

Die Natur kennt keine Grenzen. Aber sie weiß von Ordnung und Chaos, von Tönen und Nuancen der grünen Farbe, von Multikulturalismus, von Leben, das neues Leben erzeugt, da der Tod kein Ende ist, sondern ein Mittel…

Die Wissenschaft, unsere Wissenschaft, die von uns allen, Tieren und Pflanzen, ist dazu da, um uns die Wahrheit zu sagen, und das tut sie auch mit unserer Pflanzengöttin, unserem geliebten Cannabis.

Denn wir wissen bereits, dass diese Pflanze viele Arten von Schmerzen behandelt; dass sie epileptische Anfälle spürbar lindern kann, wenn kein anderes Medikament wirklich wirkt; dass sie eine starke entzündungshemmende Wirkung hat; dass neue klinische Studien Tag für Tag ihre Wirksamkeit zeigen… trotz Regierungen, trotz Feindseligkeit, trotz wirtschaftlicher Interessen…

Wir gehören zur Natur…

Bei PEV Grow nehmen wir daran Teil, wir fühlen und leben mit ihr zusammen. Deshalb arbeiten wir daran, dieses Wissen zu verbreiten und teilen mit Ihnen dieses einfache Wörterbuch… damit Ihre Herzen zusammen mit unseren schlagen… im Einklang…

Für eine universelle Medizin…

John G. White

 

A

 

Abfluss: Speicher, der das Entwässerungswasser empfängt. Es ist auch ein Behälter, der für Nährlösungen in der Hydrokultur verwendet wird und die globale Entwässerung in den Tank leitet, in dem die Nährlösung aufbewahrt wird.

 

Abscisinsäure: Dieses Phytohormon wirkt auf das Wachstum und die Entwicklung der Pflanzenorgane sowie auf die adaptive Reaktion der Pflanze auf Lichtstress, der auf den Beginn der Blütezeit hinweist. Es ist ein Pflanzenhormon, das den Latenzzustand der Samen aufrechterhält, damit diese unter günstigen Bedingungen gekeimt werden.

 

AC (Wechselstrom): Elektrischer Strom, der seine Richtung in regelmäßiger Wiederholung ändert.

 

Adventivwurzeln: Wurzeln, die an ungewöhnlichen Stellen wachsen, z. B. im Perizykel (Stängel) einer älteren Wurzel. Der Gehalt an Auxinen beeinflusst diese Art von Wurzeln.

 

Aeroponik: Eine spezialisierte Anbaumethode mit hoher Leistungsfähigkeit, bei der die Wurzeln der Pflanzen ohne Substrat in direktem Kontakt mit der Luft stehen. Die Nährstofflösung wird über Pumpen kontrolliert zugeführt, welche Wasserdruck über einen geschlossenen Kreislauf ausüben.

 

Afghan: Marihuana-Genetik aus dem Hindukush-Tal mit charakteristischen phänotypischen Merkmalen, die Pflanzen des Subtyps Cannabis Sativa Indica L. entsprechen, nämlich mittelgroße Pflanzen, große Blätter mit breiten Blattstielen, frühe Blütezeit, entspannende psychotrope Wirkung und aromatische Nuancen von Edelholz und Erde.

 

Akarizid: Chemisches Produkt mit systemischer oder Kontaktwirkung zur Kontrolle oder Bekämpfung von Plagen kleiner spinnenartiger Tiere. Produkte wie Pelitre, ein Extrakt aus pyrethrinreichen Chrysanthemenblüten und deren synthetischen Derivaten, werden für den Anbau von Marihuana verwendet. Mehr dazu unter…

 

Akklimatisation: Dies ist der Anpassungsprozess an neue Bedingungen für neue Ableger und Setzlinge. Für die Pflanze ist es ein stressiger Prozess, bei dem die Entwicklung neuer Wurzeln angeregt wird, um die Wachstumsphase ihres Vegetationszyklus einzuleiten. Dieser Prozess findet ebenfalls statt, wenn Pflanzen von drinnen nach draußen umgestellt werden und umgekehrt, da sie sich die äußeren Bedingungen ändern.

 

Alkalität: Bezogen auf das Substrat, das Bewässerungswasser oder jede andere Substanz mit einem pH-Wert über 7.

 

Alkaloide: Organische Verbindungen mit berauschenden pharmakologischen Eigenschaften, die aus einer bestimmten Pflanzenart isoliert werden (der Schlafmohn ist die bekannteste). Sie werden als Alkaloide bezeichnet, weil sie in wässriger Lösung einen alkalischen pH-Wert ergeben.

 

Alkohol: Organische Verbindung, bei Raumtemperatur flüssig, die als Extraktionslösungsmittel zur Reinigung von Cannabinoiden sowie als Antiseptikum und Desinfektionsmittel für Anbauräumen und für das Labor von Cannabispräparaten verwendet wird.

 

Allele: Kopien desselben Gens, die sich in den entsprechenden Kopien homologer Chromosomen im Zellkern befinden. Wenn die beiden Kopien gleich sind, ist dieses Gen stark exprimiert und bewirkt sehr homogene und robuste Merkmale in der Pflanze, wie Blütezeit, Blattgröße und -form, Farbe der Stempel, Anzahl der Trichome pro cm², Verhältnis der Cannabinoide usw.

 

Ampere: Einheit der elektrischen Stromstärke. Ein Stromkreis mit 20 Ampere ist überlastet, wenn er mehr als 16 Ampere verbraucht.

 

Androceum: Die Gesamtheit der Staubblätter einer Blüte. Ein Staubblatt trägt die männlichen Samenanlagen bei zwittrigen oder rein männlichen Blüten.

 

Anemophil: Pflanze, bei der die Pollenübertragung durch den Wind erfolgt. Natürliche Bestäubung mit undefinierten Pollen.

 

Anlage: Entstehung neuer Organe oder Strukturen während der Entwicklung eines Organismus im frühen Stadium.

 

Anti-Nahrungsmittel: Schädlingsbekämpfungsmittel mit systemischer oder Kontaktwirkung, das Insekten daran hindert, sich zu ernähren, indem deren Fortpflanzungszyklus verlangsamt und dadurch die Plage verringert oder beseitigt wird.

 

Apikalmeristem: Pflanzliches Gewebe, das an dem Wachstum durch Zellteilung beteiligt ist. Entspricht der Spitze einer Wurzel oder eines Stängels.

 

Aspirin: Eine weltweit bekannte Verbindung mit saurem Charakter, die von einigen Hydroponik-Züchtern verwendet wird, um den pH-Wert des Nährbodens zu senken. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Verwendung von Aspirin hormonelle Reaktionen in der Pflanze auslöst.

 

Ätherisches Öl: Erste Fraktion des Destillats der reinen Extrakte von Marihuanaknospen, die der flüchtigen Fraktion entspricht, welche zum Terpenprofil der Sorte führt, nämlich die Düfte. Mehr dazu unter…

 

Aushärtung: Langsamer Trocknungsprozess, der das Rauchen von Marihuana angenehmer macht. Mehr dazu unter…

 

Aushauen: Langsam wachsende, kranke oder unerwünschte Pflanzen aus einem Anbaugebiet entfernen.

 

Auslaugen: Durch Bewässerung im Boden zurückgehaltene Nährstoffe auflösen oder abschwemmen.

 

Auxine: Pflanzenhormone, die das Pflanzenwachstum und die Wurzelbildung regulieren und fördern. Dazu gehören Verbindungen wie IAA (Indol-3-essigsäure) und IBA (Indol-3-buttersäure) – die letztgenannte ist ein Wirkstoff des Bewurzelungshormons CLONEX.

 

 

B

 

Bacillus thuringiensis (Bt): Ein Bakterium, das zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird. Die von diesem Bakterium produzierten Toxine sind tödlich für Raupen, Larven und Würmer aber harmlos für höhere Tiere und die Umwelt.

 

Bakterium: Einzelliger Mikroorganismus, dessen Lebensweise und Vermehrung darin besteht, höhere Organismen symbiotisch (Darmmikrobiota, Bodenmikrobiota usw.) oder pathogen (indem sie Plagen bei Gemüse und Tieren verursachen) zu besiedeln.

 

Bastardsamen: Dies sind Samen, die uns ein Freund schenkt, weil sein Marihuana Samen hat und nicht weiß, was er damit machen soll. Bei diesen Samen weiß man nicht, was sie sind und was daraus entstehen wird.

 

Belüftung: Zirkulation frischer Luft von Außen. Entlüfter und Belüfter sorgen für eine ausreichende Belüftung des Anbauraums.

 

Beschneiden des Meristems: Das Beschneiden des Apikalmeristems (die Spitze des Stängels), damit sich die Pflanze verzweigt und strauchartig wächst.

 

Bestäubung: Übertragung von männlichem Pollen von den männlichen Staubbeuteln auf die weibliche Blüte, sodass die Befruchtung der Eizelle und damit die Erzeugung von Samen erfolgt. Wenn das Männchen mit STS behandelt wurde (Umkehrung), sind die erzeugten Samen zu 99 % feminisiert.

 

BEWÄSSERUNG: Versorgung der Pflanzen mit Wasser, um ihren Bedarf an Nahrung zu decken und ihr Wachstum zu fördern.

 

BHO (Butan Haschöl): Cannabis-Extraktion mit Butangas. Kommerzielle Butangasflaschen für diesen Zweck enthalten ein ziemlich reines Butan, obwohl immer Fremdstoffe wie Isobutan und Propan vorkommen. Dies sind sehr leicht entzündliche Gase, weshalb es ratsam ist, die Extraktion im Freien durchzuführen, und bitte… nicht dabei rauchen! Obwohl die Cannabinoide dadurch sehr gut aus der Pflanze gewonnen werden, ist es nicht die beste Extraktionsmethode, da es Butanrückstände im Extrakt hinterlässt.

 

Biologisch abbaubar: Wird biologisch durch Mikroorganismen oder biochemisch durch biologische Katalysatoren (Enzyme) abgebaut, indem die giftige Verbindung in andere ungiftige oder naturgegebene Verbindungen (biokompatibel) zerlegt wird.

 

Biosynthese: Den Aufbau von Stoffen (komplexe organische Substanzen) bei Lebewesen.

 

Bittersalz: Salz, das aus hydratisiertem Magnesiumsulfat besteht und dem Substrat hinzugefügt wird, um es mit Magnesium anzureichern. Mehr dazu unter…

 

Blähton: Mittelgroßer Kies aus Keramik, der Feuchtigkeit aufnimmt. Es befindet sich in vielen kommerziell erhältlichen Substraten für Marihuanapflanzen.

 

BLATT-: In Bezug auf die Blätter der Pflanze. Blattdünger bezieht sich zum Beispiel auf die Nahrung, die über das Blatt aufgenommen wird.

 

BLATT: Teil der Pflanze, der für die Photosynthese verantwortlich ist und Nahrung speichert.

 

Blattdüngung: Wasser und/oder Nährboden wird auf die Unterseite der Blätter gesprüht, damit diese die Nährstoffe aufnehmen können. Diese Düngungsmethode ist bei der Wurzelbildung von Klonen und zu Beginn der Wachstumsphase sowohl bei Klonen als auch bei Sämlingen sehr üblich.

 

BLATTLAUS: Insekt, das sich im Cannabis-Anbau zu einer Plage entwickeln kann und am Stiel und an den Wurzeln der Pflanzen erscheint.

 

BLATTSTIEL: Kleiner Stiel, der das Blatt mit dem Stamm oder Zweig der Pflanzen verbindet. Bei einigen Cannabissorten ist er sehr entwickelt, bei anderen weniger.

 

BLATTUNTERSEITE: Der innere Teil des Blattes oder der Blattoberseite gegenüberliegender Teil, wo sich die Stomata befinden, die für die Transpiration verantwortlich sind.

 

Blumentopf: Behälter zum Anpflanzen. Mehr dazu unter…

 

BLUNT: Eine Art amerikanisches Zigarettenpapier, um etwas größere Joints zu machen, die wie eine Zigarre aussehen.

 

Blüte: In zweihäusigem Cannabis ist es die Knospe der weiblichen Blüte, die wir ohne Samen ernten wollen. Wenn die Blüte männlich ist, produziert sie den Pollen, um Samen zu erhalten.

 

Blütenkelch: Hülse, in der sich die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane befinden.

 

Blütenstand: Blütentraube.

 

Blütenstimulator: Organischer oder mineralischer Dünger auf biologischer Basis, sehr reich an Betain und Aminosäuren. Seine mineralische Zusammensetzung basiert auf der fast vollständigen Abwesenheit von Stickstoff, wobei die Lieferung von Phosphor und Kalium für die vollständige Blütenentwicklung erhöht wird.

 

Blütezeit/Blüte: Die Bildung von Blüten, sowohl von weiblichen als auch von männlichen.

 

Bodenverbesserer: Organische oder mineralische Düngemittel auf biologischer Basis. Sie werden verwendet, um die physische-chemische Struktur des Substrats zu verbessern, damit es mehr Mineralstoffe speichert, und um die Vermehrung nützlicher Mikroorganismen zu fördern. Mehr dazu unter…

 

Bonsai: Sehr niedrige oder auf natürliche Weise oder durch künstliche Methoden verkümmerte Pflanze.

 

Bor: Chemisches Element, äußerst wichtig als pflanzlicher Mikronährstoff. Es wird als Borax-Salz in das Substrat hinzugefügt.

 

Botrytis: Schimmelpilz, der einen sehr zerstörerischer Grauschimmel verursacht und sich sehr schnell ausbreitet, wenn Feuchtigkeits- und Temperaturbedingungen nicht effizient kontrolliert werden.

 

BREEDER: Züchter neuer Sorten, in diesem Fall von Cannabis. In unserer Branche gibt es einige berühmte Breeder wie Dj. Short oder Shantibaba unter anderem.

 

BRICK WEED: Gepresste Cannabis-Knospen in Ziegelsteinform, damit sie beim Transport wenig Platz einnehmen.

 

BUDDER: BHO-Textur, bei der Sauerstoffmoleküle durch die durch Bewegung entstandene Emulsion mit dem Harz gemischt werden.

 

 

C

 

Candela (cd): SI-Einheit zur Messung der Lichtstärke. Sie entspricht der Lichtstärke in einer bestimmten Richtung einer Lichtquelle, die eine monochromatische Strahlung der Frequenz 540×1012 Hertz (Hz) abgibt und deren Intensität in dieser Richtung 1/683 W (Watt) pro Steradiant beträgt. Eine 40 W Leuchtstofflampe entspricht 200 cd.

 

Cannabinoid-Profil (Verhältnis): Zusammensetzung von Cannabinoiden einer bestimmten Cannabissorte, die uns über die Psychoaktivität und die medizinischen Eigenschaften informiert. Mehr dazu unter…

 

Cannabinoide: Chemische Verbindungen, die in verschiedenen Lebewesen auf natürliche und unterschiedliche Weise gefunden werden. Bei Pflanzen werden sie Phytocannabinode genannt und bei Tieren sind es Endocannabinoide. Diese Substanzen können mit den CB1- und CB2- Zellrezeptoren der Tiere interagieren und bewirken dadurch verschiedene biologische Reaktionen. Die sind echt geil!

 

CBC (Cannabichromen): Nicht-psychoaktives Cannabinoid, das aus Blättern mit neu gebildeten Trichomen in berauschend wirkenden Cannabispflanzen isoliert werden kann. Neben seiner schmerzhemmenden, antibiotischen und entzündungshemmenden Wirkung reduziert es auch die Nebenwirkungen des THC. Es hat ebenfalls eine zytotoxische Aktivität in einigen krebsartigen Zelllinien gezeigt. Dies ist ein recht interessantes Cannabinoid.

 

CBD (Cannabidiol): Nicht-psychoaktives Cannabinoid und Wirkstoff des Arzneimittels Epidiolex der Firma GW Pharmaceuticals. Das Medikament wird bei bestimmten Arten von refraktärer Epilepsie bei Kindern eingesetzt. Aber dies ist nur eine seiner vielen Anwendungen. CBD ist ein hervorragendes Antioxidans, das neuroprotektive Eigenschaften hat, entzündungshemmend wirkt und in verschiedenen Krebszellmodellen außerdem gezeigt hat, dass es zur Apoptose beiträgt. Das THC verstärkt die Wirkung des CBD, das wiederum die psychoaktive Wirkung des THC neutralisiert.

 

CBDV (Cannabidivarin): Cannabinoid mit dem gleichen strukturellen Kern wie CBD, aber mit einer kürzeren Kohlenstoff-Seitenkette (3 Kohlenstoff). Es besitzt krampflösenden Eigenschaften.

 

CBG (Cannabigerol): Nicht-psychoaktives Cannabinoid und Vorläufer von THC und CBD. Es hat antimikrobielle und antioxidative Eigenschaften.

 

CBL (Cannabicyclol): Sehr geringes Cannabinoid mit stark kondensierter Struktur in Form mehrerer Zyklen in dreidimensionaler Form. Es gibt eine weitere Familie von Verbindungen dieser Art, deren Wirkungen noch untersucht und dokumentiert werden müssen.

 

CBN (Cannabinol): Cannabinoid, das beim Aushärten der Marihuana entsteht. Es bindet sehr schwach an den CB1- und CB2-Rezeptoren, zusammen mit THC wirkt es jedoch betäubend. Bei Beschlagnahmungen von Marihuana und Derivaten wird es zur Untersuchung des Psychoaktivitäts-Wirkungs-Index wie folgt verwendet
 

CBT (Cannabitriol): Chemische Verbindung mit dem gleichen strukturellen Kern wie THC, aber mit Diol-Gruppen im Ring A (der gleiche Ring, der THC als Delta-9 definiert). Sie können sich nicht vorstellen, wie viele Cannabinoide eine pharmakologische Wirkung haben, die noch nicht beschrieben wurde.

 

Chelat: Chemische Verbindung, die mit Schwermetallionen Komplexe bildet und in ein organisches Molekül eingebettet ist, um seine Löslichkeit in Wasser und damit auch seine Absorption und Verteilung in Geweben zu verbessern. Ein Beispiel ist das Eisenchelat EDDHA-ortho-ortho, das in vielen flüssigen und festen Düngemitteln zur Bewässerungsdüngung eingesetzt wird.

 

Chimäre: Pflanze (oder Organismus) mit Geweben von mindestens zwei genetisch unterschiedlichen Elternteilen. Dies kommt bei Pfropfungen vor, aber sie werden selten in Marihuana verwendet.

 

Chlorophyll: Eine Klasse natürlicher Farbstoffe, die hauptsächlich in Chloroplasten von Pflanzenzellen vorkommt und für die Aufnahme der Lichtenergie der Sonne verantwortlich ist. Das Chlorophyll ist sozusagen die Solaranlage der Pflanzen … und übrigens … sehr effizient.

 

Chlorose: Krankheitssymptom, das sich als Verbrennung der Blätter oder Gelbfärbung aufgrund von Zelltod äußert (wo keine Zellen sind, ist auch kein Chlorophyll). Es kann mehrere Ursachen haben, die häufigsten sind zu viel oder zu wenig Nährstoffe, ein unausgeglichener pH-Wert oder die Pflanzen einfach zu nah am Licht ist und sich dadurch verbrennen. Machen Sie sich nicht allzu große Sorgen um den Abstand zur Leuchte, wenn Sie die neue LEC-Beleuchtungstechnologie verwenden. Mehr dazu unter…

 

Chromosomen: Eine Mischung aus Protein und DNA, die im Zellkern liegt. Sie werden in sich teilenden Zellen sichtbar. Cannabis hat 10 Chromosomenpaare. Jede Art, ob Tier oder Pflanze, hat eine bestimmte Anzahl von Chromosomen, der Mensch 46 (23 Paare).

 

CO2: Kohlendioxid ist ein in der Luft vorhandenes Gas, das aus zwei Sauerstoffmolekülen und einem Kohlenstoffmolekül besteht.

 

COCHENILLE: Ein kleines Insekt, das normalerweise im Stamm der Pflanze erscheint und eine Substanz absondert, die einen Pilzbefall verursachen kann.

 

Colchicin: Toxisches Alkaloid, das aus Pflanzen der Gattung Colcium extrahiert wird. Es wird zurzeit als Medikament gegen Gicht eingesetzt. In der Pflanzenbiotechnologie entwickeln wir damit polyploide Arten, das heißt, Pflanzen mit einer größeren Anzahl von Genen. Eine komplizierte Substanz zu bearbeiten.

 

CRUMBLE: Fertige Form von BHO mit wachsartiger Textur und kleinen Löchern, die durch die Anwendung von Vakuum entstehen.

 

CSC: Abkürzung für „Cannabis Social Club“. Ein nicht kommerzieller Verein, um eine legale Anbau- und Vertriebsmöglichkeit von Cannabis zu ermöglichen, in Spanien und anderen Ländern weit verbreitet.

 

 

D

 

DABBER: Ein Stab, normalerweise aus Titan, der verwendet wird, um ein Stück Cannabiskonzentrat in das Gefäß der Pfeife, Bong oder des Verdampfers zu befördern.

 

DC (Gleichstrom): Elektrischer Strom, bei dem die Intensität der Stromstärke konstant ist und in die gleiche Richtung erfolgt.

 

Dehnung: Längliches Wachstum von Pflanzenzellen in den Stängeln, was zur allgemeinen Verlängerung des Stängels führt. Die maximale Dehnung einer Pflanze tritt zu Beginn der Blüte auf.

 

Dehydrieren: Im Cannabis enthaltenes Wasser entfernen. Dieser Prozess ist in den Trocknungsprozess einbezogen, aber er kann mit Lösungsmitteln wie Ethanol durchgeführt werden. Um Cannabis zu reinigen, wird das Wasser durch das Dehydratisieren mit Ethanol (Extraktion mit Ethanol) entfernt.

 

DHO (DME Hash Oil): Eine Extraktionsmethode mit Gas, ähnlich wie BHO, bei der allerdings DME (Dimethylether) statt Butan verwendet wird. DME eignet sich für Cannabinoide, ist jedoch für die Extraktion von Terpenen nicht so effektiv im Vergleich zu BHO. Beide Gase sind brennbar und zudem ist DME toxischer, also ist diese Methode nicht besonders empehlenswert.

 

Diapause: Periode, in der die Pflanze in den Ruhezustand übergeht und das Wachstum stoppt. Dies liegt an einer drastischen Veränderung der Umwelt oder an einem chemischen Wirkstoff wie dem STS bei der Herstellung feminisierter Marihuanasamen.

 

Diözie: Es ist keine Religion, sondern der Zustand einer zweihäusigen (diözische) Pflanzenpopulation, der sich in regulären Cannabis-Samen zeigt, wobei männliche und weibliche Pflanzen herauskommen.

 

Diözisch: Getrenntgeschlechtige Cannabispflanzen, deren Genetik männliche Pflanzen (Androeceum) und weibliche Pflanzen (Gynäzeum) getrennt hervorbringt. Diözische Hanfsorten kommen immer öfter vor.

 

DNA: Desoxyribonukleinsäure, die die Struktur des in allen pflanzlichen (und tierischen) Zellen vorhandenen genetischen Codes definiert. Dieser Code macht 100 % seines Genotyps aus und führt zu 50 % des Endphänotyps der Pflanze (Genotyp-Expression). Das heißt, dass der genetische Code in der DNA festgelegt ist, seine Expression (Phänotyp) jedoch weitgehend von der Zuchtumgebung abhängt (Klima, Bewässerung, Stress, Licht usw.).

 

DOMINANZ: Beherrschender oder überdeckender Elternteil gegenüber dem anderen, wenn er seine Eigenschaften der Nachkommenschaft beiträgt.

 

Doppel-Null: Hasch aus der ersten Siebung und maximaler Qualität. Wenn Sie dies mit einem kreisförmigen Zentrifugal-Harz-Extraktor ausführen, werden Sie die Leistung steigern und es wird richtig köstlich sein. Mehr dazu unter…

 

Doppel-Umpflanzung: Umpflanzungsmethode mit zwei Töpfen, die eine Stressbelastung der Wurzeln verhindert. Ein Topf wird in einen größeren Topf eingeführt, wobei die Innenseite aufgebrochen wird, sodass sich die Wurzeln weiter ausdehnen.

 

Dosis: Menge an Dünger oder Insektizid, die einer Pflanze gegeben wird. Menge eines Wirkstoffes, die eine Person kontrolliert zu sich nimmt. Marihuana, das geraucht wird, liefert keine kontrollierte THC-Dosis, einen Extrakt zur Einnahme oder zur sublingualen Anwendung dagegen schon.

 

Duft/Aroma: Geruchsnote der Marihuanapflanzen, die vom Terpenprofil der Sorte erzeugt wird und durch die manchmal Phänotype unterschieden werden können.

 

DÜNGEMITTEL: Synonym für Dünger; es handelt sich um organische oder anorganische Substanzen, die im Allgemeinen als Nahrung für Pflanzen dienen.

 

Düngen: Nährstofflösung in die Pflanze geben. Dieser Begriff bezeichnet ebenfalls die Bestäubung einer weiblichen Pflanze, um Samen zu erhalten. Dazu wird am besten die Bestäubung kontrolliert, indem fruchtbarer Pollen mit einem Pinsel in die Stempel der Knospen übertragen wird. Mehr dazu unter…

 

 

E

 

ECHTER MEHLTAU: In Cannabispflanzen häufig vorkommender Pilz, wobei ein weißer Belag auf den Blättern und Blüten erscheint.

 

EDIBLES: Dieser Anglizismus bezieht sich auf Lebensmittel, die eine bestimmte Menge an Cannabinoiden enthalten und für medizinische Zwecke oder den Freizeit-Konsum eingenommen werden.

 

EFFEKT: In Bezug auf Cannabis versteht man darunter die Veränderungen, die sein Konsum im Körper oder in der Stimmung hervorruft.

 

Eizelle: Weibliche Fortpflanzungszelle.

 

Elektrische Überlastung: Übermäßige elektrische Ladung. Ein Stromkreis, der mehr als 80 % seines Potentials nutzt, ist überlastet. Ein Stromkreis von 20 Ampere, durch den ein Strom von 17 Ampere fließt, ist überlastet.

 

Elektrischer Transformator: Bauelement des Vorschaltgerätes, das den elektrischen Strom von Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt.

 

Elektrode: Ein fester elektrischer Leiter, mit dem ein Lichtbogen zwischen den Kontakten einer Lampe mit hoher Intensität erzeugt wird. Es bezieht sich auch auf die Messsonde des pH- und/oder EC-Messers.

 

Embolie: Luftblase, die den Eintritt von Nährstoffen in einem Ableger blockiert und dazu führt, dass dieser austrocknet oder verrottet, ohne Wurzeln geschlagen zu haben.

 

Embryo: Lebender Teil des Inneren des Samens, der latent vorhanden ist. Es ist ebenfalls das befruchtete Ei, das bei einer befruchteten weiblichen Pflanze den Samen hervorbringt.

 

Encarsia Formosa: Parasitäre Wespe, die Weiße Fliegen frisst. Sehr interessant zur biologischen Bekämpfung von Plagen.

 

ENDEMISCH: Charakteristisch für eine bestimmte geografische Region. Wenn eine Cannabissorte in einem Gebiet endemisch ist, wird sie normalerweise nirgendwo anders gefunden.

 

Endknospe: Die an der Spitze des zentralen Stängels oder eines Zweiges befindliche Knospe.

 

Endogamie: Selbstbestäubung von ausgewählten Pflanzen derselben Samenproduktion.

 

Entfeuchten: Luftfeuchtigkeit entfernen. Hierfür kann man Geräte anwenden, die dies effizient erledigen. Sehr empfehlenswert für die Blütephase. Mehr dazu unter…

 

Entwässerung: Im Substrat enthaltenes überschüssiges Wasser entleeren. Wenn das Wasser im Substrat nicht gut abfließt, kann es Wurzelfäule und Pilze verursachen.

 

Exogamie: Vermehrung von Cannabispflanzen aus Eltern mit sehr unterschiedlicher genetischer Abstammung. Dies wird normalerweise ausgeführt, wenn man ein neues, sehr interessantes Merkmal in die Nachkommen einfügen möchte.

 

Externe Kreuzung: Kreuzung mit einem Exemplar mit anderen Merkmalen, um eine neue Samenvariante zu erhalten. Wir machen es oft.

 

 

F

 

F1 (1. Generation): Erster Nachkomme zweier ausgewählter Elternpflanzen.

 

F2 (2. Generation): Die Generation, die sich aus der Kreuzung ausgewählter Pflanzen der F1-Generation entsteht. Samenbanken stellen in der Regel keine F2 her, es sei denn, sie wollen eine Sorte stabilisieren, wobei sie bis zu einer F5 schaffen können. Dies erfordert viel Arbeit, Platz und Zeit.

 

Farbspektrum: Wellenlänge im sichtbaren Licht und gemessen in nm (Nanometer), die die Farbvariationen von Violett (kurze Wellenlänge) bis Rot (lange Wellenlänge) hervorbringt.

 

FAST VERSION: Art von Cannabissamen, die durch die Kreuzung zwischen einer fotoabhängigen Pflanze und ihrer selbstblühenden Version erzeugt werden.

 

Fäule (damping-off): Pflanzenkrankheit, ausgelöst von verschiedenen Pilzarten, vor allem Alternaria, die aufgrund übermäßiger Bewässerung entstehen. Die Infektionen breiten sich vom Boden über die Stängel aus.

 

Festbinden: Die zentrale Knospe mit Fäden oder Seilen an einem Stab festbinden, um zu verhindern, dass der Wind den Hauptstiel zerbricht oder das Gewicht der Knospe den Stiel zu sehr verbiegt.

 

Feuchtmittel: Natürliche oder synthetische Chemikalien, die die Oberflächenspannung des Bewässerungswassers verringern und dazu führen, dass es mehr Feuchtigkeit spendet. Dazu gehört beispielsweise die Kaliumseife, die nicht nur ein gutes vorbeugendes Insektizid ist, sondern auch als Feuchtmittel wirkt.

 

Fitotron: Pflanzenwuchsschrank mit elektronischer Klimaregelung für die experimentelle Studie in der Pflanzenbiotechnologie.

 

Florfliege: Insekt, das unter anderem Blattläuse, Thripse und Weiße Fliegen sowie deren Larven frisst. Mehr dazu unter…

 

Fototropismus: Bewegung der Außenteile einer Pflanze als Reaktion auf einen Umweltreiz oder -stress. Zum Beispiel wachsen sie sehr hoch, wenn die Lichtquelle zu weit weg ist, oder biegen den Stiel, um direktes Sonnenlicht zu erhalten. Pflanzen haben eine Seele.

 

Fremdbestäubung: Bestäubung von Weibchen durch verschiedenen Arten von Männchen.

 

FRESH FROZEN: Eine Variation der als Iceolator bekannten Methode der Harzektraktion, bei der frisches Pflanzenmaterial anstelle von trockenem verwendet wird.

 

Fulvosäure: Wie Huminsäuren stammen auch Fulvosäuren aus dem bakteriellen Abbau von pflanzlichen organischen Stoffen. Sie gehören zu den organischen Düngemittelformulierungen, sie sind löslich in Wasser und für die Pflanze assimilierbar. Es ist ein ausgezeichnetes Nahrungsmittel für Mykorrhizapilze, die sehr nützlich für das Nährsubstrat sind. Mehr dazu unter…

 

Fungistatisch: Produkt zur Hemmung der Pilzenvermehrung.

 

Fungizid: Produkt zur Beseitigung von Pilzen. Mehr dazu unter…

 

 

G

 

Gameten: Für die Befruchtung bestimmte Pflanzenzelle (es kann das Pollenkorn des Männchens oder die Eizelle des Weibchens sein). Die Pflanze hat eine haploide Chromosomenzahl, sodass bei Befruchtung ein Embryo mit einer diploiden Chromosomenzahl entsteht.

 

Ganja: Indischer Begriff, der sich auf die Cannabispflanze bezieht.

 

Gartenbau: Intensive Anbautechnik in kleinen Räumen zur Züchtung von Pflanzenarten mit hohem agronomischen, technologischen, Lebensmittel- oder pharmazeutischen Wert.

 

Gärtnerei: Gartencenter, in dem Pflanzen zum Verkauf oder zum Experimentieren angebaut werden.

 

GEBRAUCH: Konsum oder Anwendung in diesem Fall von Cannabis. Therapeutischer Gebrauch bei medizinischem Marihuana oder Freizeitgebrauch als Freizeitaktivität.

 

Gen: Genetische Struktureinheit der DNA, die den Code für die Biosynthese von einem Protein oder von mehreren Proteinen mit einer bestimmten biologischen Funktion enthält. Zum Beispiel
 

Genetische Zusammensetzung: Das Genom einer Pflanze. Obwohl es gut ist, dass eine Pflanze eine bestimmte genetische Zusammensetzung hat, müssen wir bedenken, dass sich nicht immer die gleichen Gene zeigen – alles hängt von der Umgebung, die Sie bereitstellen, ab. Durch die genetische Analyse einer Pflanze können wir herausfinden, ob sie berauschend wirkt und welche Terpene sie synthetisieren wird, aber die Konzentrationen dieser Verbindungen kommen auf die Arbeit des Züchters an. Selbstverständlich hat alles seine Grenzen.

 

Genlocus: Die physische Position eines bestimmten Gens oder einer Reihe von Genen mit einer bestimmten Funktion im Genom.

 

Genotyp: Genetische Zusammensetzung der DNA der Cannabispflanze (und aller Organismen). Es ist ein Begriff zur Beschreibung der Cannabis-Merkmale. Der Begriff Genom ist jedoch allgemeiner, da er die Merkmale, aber auch die Menge der stillgelegten Gene sowie die regulierenden Gene umfasst. Die Bedeutung dieses Begriffes ist etwas kompliziert zu erklären und wird in diesem Wörterbuch nur kurz dargestellt. Irgendwann erzähle ich Ihnen mehr darüber! Mehr dazu unter…

 

Genpool: Alles, was eine renommierte Samenbank in ihren Kammern aufbewahren kann, sei es in Form von Stecklingen, Explantaten oder Samen.

 

GERÜST: Stütz- oder Leitungsstruktur, die im Outdoor-Anbau als Unterstützung für Zweige großer Pflanzen verwendet wird.

 

Gewächshaus: Verglaste Struktur, kann auch aus transparentem oder durchscheinendem Methacrylat sein, der für den großflächigen Anbau von Pflanzen bestimmt ist und eine absolute Kontrolle der Umgebungsbedingungen ermöglicht.

 

Gibberelline (Gibberellinsäure): Eine Gruppe von Pflanzenhormonen oder Phytohormonen, die in den apikalen Teilen von Pflanzen (Blüten und Früchten) gebildet werden. Sie regulieren umfangreiche Prozesse wie die Keimfähigkeit der Samen, die Dehnung der Zellen im Stiel und deren Teilung sowie der Beginn der Blüte. Manche Züchter verwenden sie, obwohl ich sie wegen ihrer Giftigkeit beim Menschen nicht empfehle (Gibberellinsäure und Gibberellin A3). Es ist ein komplexes Molekül, das nicht leicht zu verarbeiten ist. Sie wirkt sozusagen entgegengesetzt der Abscisinsäure.

 

Gibberellinsäure: Phytohormon, das die Blütezeit fördert und verlängert, indem es die Produktion von Knospen zwischen 10 und 20 % über dem Durchschnitt erhöht. Beim Menschen wirkt es giftig, weshalb es Vorsicht und Spezialisierung bei seiner Anwendung erfordert. Es fördert ebenfalls die Keimung der Samen mit verminderter Keimfähigkeit. Mehr dazu unter…

 

Gitter: Draht- oder Fadenrahmen mit kleinen Löchern, der als Tutor oder Stütze für die Stiele dient. Es ist ein Teil der Methode S.C.R.O.G. Mehr dazu unter…

 

Glanduläres Trichom: Haarähnliche pflanzliche Drüse, die Harz produziert.

 

Glaskolben: Äußere Glasabdeckung, die den Glühdraht einer hochintensiven Glühbirne schützt.

 

Grad Celsius: Maßeinheit der Celsius-Temperaturskala, wobei 100 der Siedepunkt von Wasser bei atmosphärischem Druck ist.

 

GRAMM: Maßeinheit, die einem Tausendstel eines Kilogramms entspricht und zur Messung der Ernte von Cannabis angewendet wird, insbesondere in Innenräumen.

 

Gras: Umgangssprachliche Bezeichnung für Marihuana. Bezieht sich auch auf unerwünschte Pflanzen.

 

GROWSHOP: Geschäft, in dem Produkte für den Anbau und Konsum von Cannabis verkauft werden.

 

Grünes Meer (Sea of ​​Green; S.O.G.): Intensive Anbaumethode, bei der sich eine große Anzahl von Pflanzen in einem kleinen Raum ansammeln und daher wie ein grünes Meer aussieht. Ein Metallnetz wird zur Kontrolle der Pflanzen eingesetzt. Mehr dazu unter…

 

Guano: Organischer Dünger auf Basis von Vogel- und Fledermauskot. Ursprünglich aus Lateinamerika. Am meisten geschätzt wird der Fledermaus-Guano, ein Produkt, das aus Höhlen und Lebensräumen gewonnen wird, in denen diese Tiere leben. Mehr dazu unter…

 

Gynoeceum: Weibliche Blütenorgane von bedecktsamigen Pflanzen, gebildet aus einem oder mehreren Stempeln. Sein männliches Gegenstück ist das Androeceum. Es bezeichnet auch Pflanzen mit ausschließlich Stempelblüten (weibliche Pflanze, ob aus normalen oder feminisierten Samen).

 

 

H

 

Halbwertszeit: Bei Pestiziden bezieht es sich um die Zeitspanne, in der die Substanz aktiv bleibt, bis sie durch das Medium metabolisiert oder abgebaut wird. Wenn sie nicht abgebaut wird, spricht man von einer Bioakkumulation.

 

Halogen: Familie chemischer Elemente, die als Nichtmetalle eingestuft sind (Fluor, Chlor, Brom, Jod und Astat). Wir erwähnen sie, weil sie unter anderem Teil von Halogenmetalldampflampen sind, bei denen ein Halogenelement mit einem Metall miteinander verbunden werden, um die Lampe mit einem bestimmten Spektrum zum Glühen zu bringen.

 

Hanf: Chemotyp (oder chemische Variante) der Cannabis Sativa L., der hauptsächlich zur Herstellung von Textilfasern verwendet worden ist, aber auch zur Produktion von Lebensmitteln und Arzneimitteln mit CBD (Cannabidiol), Terpenen und anderen Cannabinoiden eingesetzt wird.

 

Hanfgewächse: Die Pflanzenfamilie, zu der natürlich unsere geliebte Cannabis Sativa L. gehört, sowie ihr geliebter naher Verwandte, der Hopfen (Humulus Lupulus L.).

 

Harz: Äußere Schicht der Knospen und einiger Blätter, gebildet durch mikroskopisch kleine Drüsen, die Trichome genannt werden.

 

Harzdrüsen: Zellgruppen, die hauptsächlich aus Cannabinoiden und Terpenen bestehendes Harz absondern. Mehr dazu unter…

 

Haschisch (Hash): Cannabis-Präparat, hergestellt aus dem Pressen seines Harzes. Zuerst werden die Trichome durch mechanische Verfahren extrahiert, dann wird das Rohmaterial durch ein Netz gepresst. Die Qualität ist direkt proportional zur Qualität des Cannabis, aus dem es gewonnen wird.

 

HAZE: Mythische Cannabissorte, die in den 70er Jahren entwickelt wurde und in ihrer Genetik 4 Sativa-Sorten kombiniert.

 

Heizmatten/-kabel: Heizmatten, die unter die Pflanzschale gelegt werden, um während der Wurzelbildung von Ablegern oder Sämlingen eine konstante Temperatur zu gewährleisten.

 

Hermaphrodite (Pflanze): Pflanze, die erstmal Weibchen ist und aus normalen oder feminisierten Samen stammt, aber während ihrer Blüte männliche Blüten erzeugt hat, was sicherlich durch eine Art von Stress ausgelöst wurde. Manchmal ist es die Genetik selbst, die den Hermaphroditismus fördert, insbesondere bei feminisierten Samen, deren Feminisierungsprozess nicht geeignet durchgeführt wurde. Mehr dazu unter…

 

Hertz (Hz): Internationale Frequenzeinheit. Es bezieht sich auf die Anzahl der Zyklen pro Sekunde einer physikalischen Größe. Ein Wechselstrom von 100 Hz hat 100 Zyklen pro Sekunde. Es wird auch zur Messung der Energie im Elektromagnetismus verwendet. Das Lichtspektrum kann in m (Wellenlänge) und in Hz (Frequenz) ausgedrückt werden durch das Verhältnis
 

Heterosis: Ausgeprägte Leistungsfähigkeit von Hybriden, mit der eine F1-Generation in einem oder mehreren der gesuchten Zeichen einen ihrer Vorfahren übertrifft. Dies kann generell auf alle Merkmale angewendet werden. Am gefragtesten sind heutzutage die Blütezeit (wir wollen sie immer reduzieren), die psychoaktive Stärke, die medizinischen Werte, die Produktion und die Zusammensetzung von Terpenen. Gesucht wird auch die Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Wassermangel sowie besondere Cannabinoid-Verhältnisse wie THC
 

Heterozygotie: Regionen der DNA eines homologen Chromosoms, die aufgrund einer Mutation oder Deletion Unterschiede in Bezug auf das Chromosomenpaar aufweisen. Diese Art von Mutationen äußert sich sehr selten in der Pflanze.

 

Hochgewachsen: Pflanze, die aufgrund eines durch Licht-Stress verursachten Problems zu lang wird. Entweder empfängt sie zu wenig Licht oder ist zu weit von der Lampe im Anbauraum entfernt.

 

HOMOGENITÄT: In Bezug auf Cannabis versteht man darunter die phänotypische Stabilität einer Population, d. H. wenn sie dieselben Merkmale aufweisen.

 

Homologe Chromosomen: In einer Pflanzenzelle hat jedes Chromosom sein Paar (außer in Geschlechtszellen), das heißt, sein Gegenstück, das vom Männchen und Weibchen beigesteuert wird.

 

HONEYCOMB: Eine Art BHO-Textur, die aufgrund ihres Aussehens an einen Bienenstock erinnert.

 

Hülle: Glühlampe oder externe Schutzschicht der Lampe.

 

Huminsäuren: Dies sind organische Verbindungen, die natürlich in Waldböden vorkommen und Teil der fruchtbaren Zone des Bodens oder des Mulches sind. Sie werden häufig in organischen Düngemittelformulierungen auf Basis von Leonarditextrakten eingesetzt. Ihre Funktion ist es, den Boden anzureichern, indem die Mineralstoffe aufgefangen werden und das Wachstum von nützlichen Mikroorganismen im Substrat gefördert wird. Mehr dazu unter…

 

Humus: Zersetztes Pflanzenmaterial, aus dem der Mulch in den Wäldern besteht. In seiner Zusammensetzung finden wir Huminsäure und Fulvinsäure. Mehr dazu unter…

 

Hybride Kraft: Größere Kraft oder Wachstumsrate einer Pflanze. Es kommt in Pflanzen vor, die aus einer Hybridisierung von Elternteilen mit sehr unterschiedlichen Genen stammen, die eine höhere genetische Vielfalt erzeugen.

 

Hybride: Direkte Abstammung von zwei stabilen Pflanzen mit unterschiedlichen Genotypen.

 

Hybridisieren: Herstellung einer neuen Sorte durch die Anwendung einer neuen Spezies, die als männlich oder weiblich eingeführt wird. Dazu werden zwei stabile Gene verwendet.

 

Hydroponik: Anbautechnik, bei der eine für die Kultivierung bestimmte Lösung umgepumpt wird, wobei die Wurzeln in ständigem Kontakt mit der Nährstofflösung stehen, und Perlit als Substrat verwendet wird. Die Technik ermöglicht die kontinuierliche Sauerstoffanreicherung der Wurzeln. Da aber kein Substrat vorhanden ist, werden die Vorteile der Bodenmikrobiota nicht genutzt.

 

Hygrometer: Luftfeuchtigkeitsmesser. Idealerweise sollte die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen während der Blütezeit 50 % nicht überschreiten Mehr dazu unter…

 

 

I

 

IBL: Akronym für „Inbread line“, eine auf Inzucht basierende Züchtungstechnik, bei der sich die Nachkommen von Generation zu Generation kreuzen.

 

Ice-O-lator-Beutel: Ein Set wasserdichter Nylonbeutel mit Mikron-Maschen und abnehmender Maschenweite, die am Boden vernäht sind. Die Beutel werden mit sauberem Cannabis, Wasser und Eis befüllt, wobei die Harzdrüsen durch den Beutel extrahiert werden und die Verunreinigungen im Beutel zurückbleiben.

 

ICEOLATOR: Methode der Extraktion von Cannabisharz, bei der die Trichome mithilfe von Eis und kaltem Wasser mechanisch getrennt werden.

 

Immergrün: In der Botanik handelt es sich um Bäume, die nicht altern und im Herbst Blätter verlieren, wie zum Beispiel Nadelbäume (Kiefern).

 

INDICA: Cannabis-Unterart, kompakter als Sativa, mit breiteren Blättern und entspannender und narkotischer Wirkung.

 

Indikatorpapier: Gelbe Papierstreifen, die zur Messung des pH-Wertes des Wassers dienen. Die Farbskala gibt eine Vorstellung vom pH-Wert. Mehr dazu unter…

 

INDOOR: Ein häufig verwendeter Anglizismus, der sich auf den Anbau in Innenräumen mit künstlichem Licht und künstlicher Belüftung bezieht.

 

Induktive Fotoperiode: Sonnenstunden, die für den Beginn der Blüte nötig sind. Die Fotoperiode entspricht dem Verhältnis der Dauer von Tag und Nacht. Die Fotoperiode und das Lichtspektrum (nach rot oder blau verschoben) sind dafür verantwortlich, dass die Pflanze weiter wächst oder blüht. Dies kommt bei Autoflowering-Pflanzen nicht vor, da diese nicht fotoabhängig sind. Mehr dazu unter…

 

Inert: Eine Substanz, die chemisch nicht reagiert. Es bezieht sich auch auf das Nährmedium, das die Pflanze nur physisch stützt und keine Nahrung oder Mikrobiota liefert.

 

Insektizid: Produkt zur Beseitigung von Insekten. Mehr dazu unter…

 

Intensität: In Bezug auf Beleuchtung versteht man darunter die Menge an Lichtstärke, die Pflanzen pro Flächeneinheit erhalten. Die Maßeinheit Lichtstärke im internationalen Einheitssystem ist die Candela (cd).

 

Introgression: Die Einfügung eines bestimmten Merkmals in eine Pflanzenpopulation, ohne die übrigen Merkmale zu verändern. Dadurch wird Stabilität und Homogenität in einer Sorte geschaffen, obwohl dies schwierig zu erreichen ist.

 

 

J

 

JAMAIKA: Karibische Insel, die mit der Rastafari-Kultur, dem Marihuana-Konsum und der Reggae-Musik verbunden ist, vor allem dank Sänger Bob Marley.

 

JELLY HASH: Art von Cannabiskonzentrat, das dank der Mischung aus trockenem Haschisch und BHO-Öl eine sehr geschmeidige Textur aufweist.

 

JIFFY: Gepresste Torftablette, die mit Wasser anschwillt und zum Keimen von Samen und insbesondere zur Wurzelbildung von Stecklingen verwendet wird.

 

JOINT: Eine meistens selbst gedrehte Zigarette, die mit Haschisch oder Marihuana gefüllt ist. Hat viele Synonyme.

 

 

K

 

Kalium (K): Makronährstoff, der für das Pflanzenleben unerlässlich ist und den die Pflanze während der Blütephase in größeren Mengen benötigt.

 

Kalkstein: Kalziumverbindungen, aus denen sich das Substrat (oder die chemische Struktur des Bodens) zusammensetzt, wie Dolomit oder Kalkhydrat, und den Kalziumspiegel im Substrat erhöht und auch den pH-Wert verändert, wodurch alkalische Böden entstehen (pH-Wert über 7,0).

 

Kallus: Gewebe aus undifferenzierten Zellen, das vor der Wurzelbildung mithilfe eines phytohormonellen Wurzelkomplexes in Ablegern gebildet wird.

 

Kambium: Embryonale Zellschicht (meristematisches Pflanzengewebe), die sich in Xylem und Phloem teilt und für das Wachstum verantwortlich ist.

 

Kaustisch (Produkt): Reizende Chemikalie, die Hautverbrennungen verursachen kann. Es handelt sich um Produkte mit einem extrem basischen pH-Wert wie Natriumhydroxid (kaustisches Soda) oder Branntkalk (Calciumoxid). PH-up-Produkte sind Lösungen einiger dieser Verbindungen und dienen dazu, den pH-Wert des Nährbodens zu erhöhen.

 

Keimblatt: Erstes Blattpaar nach der Keimung und Nahrungsspeicher für die Pflanze, bis die richtigen Blätter die Photosynthese betreiben können. Mehr dazu unter…

 

KEIMUNG: Beginn der Entwicklung des Samens; der Prozess, durch den sich ein Embryo, der aufgrund der Wirkung von Feuchtigkeit anschwillt, zu einer Pflanze entwickelt.

 

Keimwurzel: Kleine Wurzelspitze, die zu Beginn der Keimung nach dem Öffnen des Samens hervorsteht. Mehr dazu unter…

 

Kern: In der Pflanzenbiologie ist dies der Teil, der für die Durchführung des Vermehrungsprozesses der Zelle und der Proteinsynthese zuständig ist. Der Kern enthält die DNA.

 

KIEF: Eine Art Haschisch, die mechanisch trocken extrahiert wird, bei der das Harz lose, in Pulverform und leicht zu binden ist.

 

Kif: Marokkanisches Wort, das Cannabispflanzen und ihre Blüten bezeichnet. Es bezieht sich auch auf eine Mischung aus Tabak und Cannabis, die geraucht wird.

 

Kilowattstunde (kWh): Stromverbrauch in einer Stunde.

 

Klima: Bedingungen, die das Kulturmedium bilden. Wenn es künstlich ist, werden die Bedingungen von uns selbst bestimmt (Indoor-Anbau). Beim Anbauen im Freien hängen sie von der Breite, der Höhe, der relativen Luftfeuchtigkeit, der Temperatur und dem Regen ab. Draußen gießen Sie die Pflanzen, den Rest erledigt die Natur. Mehr dazu unter…

 

Klimatisierung: Luft mit den idealen Bedingungen, um ein korrektes Klima im Anbauraum zu schaffen, indem die relative Luftfeuchtigkeit, die Temperatur, die Sauerstoff- und CO2-Konzentration und die Strömung angepasst werden.

 

Klon: Verwurzelter Steckling einer Pflanze. Es gilt für Stecklinge, aber auch für Zellen in der Biotechnologie. Bayer-Monsanto verwendet bereits das Klonen von gentechnisch verändertem Marihuana. Würden Sie es anbauen? … Ich hoffe nicht. Mehr dazu unter…

 

Knoblauch: Kulinarisches Gewürz, das in vielen Hausmitteln gegen Plagen verwendet wird. Dafür wird aus dem Knoblauch den Saft gepresst, dieser wird mit Seife oder einem Feuchtmittel vermischt und dann auf die Pflanzen gesprüht. Es ist ein gutes Bio-Präventionsmittel gegen Milben, Thripse, Koschenille und einige Pilze.

 

Knollenförmiges Trichom: Pflanzliche Drüse mit einem Kopf an der Spitze und die mit Harz gefüllt ist.

 

Knospe: Herz, das wir oft in unserem Salat haben, entweder grünes Salatherz oder grünes Gras. Das war ein Scherz… Sie wissen bestimmt, worum es geht. Mehr dazu unter…

 

Knospen-Wachstumsmittel: Organische Produkte, die im Allgemeinen aus Algenextrakten mit hohem natürlichen Gibberellingehalt hergestellt werden, um die Produktion und Größe der Knospen zu steigern. Sie werden auch zusammen mit PK-13-14 als Dünger für die Blüte verwendet. Mehr dazu unter…

 

Knoten: In der Botanik ist es der Bereich des Hauptstängels, in dem sich die seitlichen Zweige der Pflanze verbinden.

 

Kohlendioxid (CO2): Ein farbloses, geruchloses Gas, das natürlicherweise in der Luft vorkommt und für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. Für das Pflanzenleben ist es lebenswichtig, denn dieses Gas wird von den Pflanzen einfangen, um die Photosynthese zu betreiben. Bei sachgemäßer Anwendung ist es sehr hilfreich, um die Leistung von den Cannabispflanzen zu verbessern. Mehr dazu unter… Eine weitere hervorragende Anwendung von CO2 ist für Extraktionen. Wenn man dieses Gas bei superkritischen Bedingungen verwendet, können die Eigenschaften von CO2 sowohl als Gas als auch als Flüssigkeit genutzt werden. Es extrahiert Cannabinoide und Terpene sehr effektiv, hinterlässt keine Rückstände und ist ökologisch nachhaltig.

 

Kohlenhydrate: Eine biochemische Stoffklasse, die der Pflanze Energie für ihre biologische Entwicklung gibt (Verbrauch von Pflanzenenergie). Diese organischen Verbindungen werden von der Pflanze durch die Photosynthese synthetisiert. Auch Ihr Körper benutzt Kohlenhydrate − verachten Sie sie nicht.

 

KOKOS: Eine Art Substrat, das beim Anbau von Cannabis verwendet wird. Es besteht aus Fasern, die in Form von Ziegeln oder in Säcken erhältlich sind.

 

Kompaktion: Zustand des Substrats, wenn es zu sehr zusammengedrückt ist, wodurch es keine Porosität hat und dadurch nicht lüften kann. Es empfiehlt sich, das Substrat nicht zu stark zusammenzupressen, damit die Wurzeln ausreichend Sauerstoff erhalten.

 

Kompost: Mischung aus organischen Reststoffen, die reich an Nährstoffen ist. Wenn er gut zersetzt ist, wird sehr reicher Stickstoff freigesetzt. Es ist ratsam, Kompostiermaschinen für den organischen Abfall, den Sie täglich erzeugen (Essensreste), zu verwenden. All dies ist echter organischer Dünger.Mehr dazu unter…

 

Kopfförmig-bestieltes Trichom: Pflanzenhaar mit hohem THC-Gehalt.

 

Krankheitserreger: Organismus, der im Tier- oder Pflanzenreich Krankheiten verursacht.

 

Kristall: Reines CBD zwischen 98 und 99,5 %. Andere Cannabinoide in Kristall-Form, die isoliert werden können, sind THCA, CBDA, CBG und CBGA. THC ist ein Öl in reiner Form. Andere mit Cannabis verbundene Kristalle sind Düngemittel in Kristall-Form wie Harnstoff, Kaliumphosphat, Kaliumnitrat oder Ammoniumnitrat (Vorsicht bei dieser letzten Substanz, denn sie wird kontrolliert). Manchmal sprechen wir von mit Harz getränkten Knospen als wären sie Kristalle.

 

Kupferdraht: Elektrischer Draht, der bei der Montage von Beleuchtungsgeräten für die Installation eines Anbaus in Innenräumen verwendet wird.

 

Kurzschluss: Widerstand im Stromkreis, wenn ein falsch installiertes Kabel gekreuzt wird. Dadurch können die Sicherungen herausspringen.

 

KUSH: Der Begriff bezieht sich auf eine der am meisten konsumierten Cannabis-Familien aus der Himalaya-Region.

 

 

L

 

Laub: Grüne Pflanzenmasse. Blätter und Stiele. Alles, was man sieht, wenn die Pflanze wächst. Außenteile einer Pflanze, die nicht in der Blüte ist.

 

Lebenszyklus einer Pflanze: Eine Reihe von Phasen, die die Pflanze durchläuft, bis sie die Samen auf natürliche Weise verstreut oder bis sie abgeschnitten wird, im Falle eines Cannabis-Anbaus ohne Samen. Die Phasen sind
 

LEC (Beleuchtung): Beleuchtungssystem, das den Halogen-Metalldampflampen MH sehr ähnlich ist, jedoch Keramik anstelle von Quarz im Inneren der Glühbirne enthält. Diese Lampen sind 50 % effizienter, weil sie die Wärme und das Lichtspektrum besser ableiten, ähnlich wie das Sonnenlichtspektrum. Eignet sich gut sowohl für die Wachstumsphase als auch für die Blütezeit. Mehr dazu unter…

 

LED: Akronym für „Light Emitting Diode“, eine Art künstliches Licht, das seit etwas mehr als einem Jahrzehnt im Indoor-Anbau verwendet wird.

 

Lichtschiene: Metallisches Gerät, das eine oder mehrere Lampen an der Decke des Gewächshauses oder des Anbauraums hin und her bewegt. Mehr dazu unter…

 

LIVE RESIN: Eine Form von BHO mit einer sehr klebrigen Textur und einem glänzenden Aussehen, hergestellt aus frischem Pflanzenmaterial, um die meisten Terpene zu konzentrieren.

 

LIVE ROSIN: Eine Variante der Rosin-Methode, bei der anstelle von Knospen der „Fresh frozen“-Hasch verwendet wird, um ein Produkt erster Qualität zu erhalten.

 

Löslich: Substanz, die sich im verwendeten Lösungsmittel vollständig oder nahezu vollständig auflösen kann.

 

Lösung: Perfekte Mischung von zwei oder mehr Flüssigkeiten, Festkörpern oder Gasen. Kann auch in Form von flüssig-gas und flüssig-fest vorkommen.

 

LUFTABLEGER: Vermehrungsmethode, mit der man Ableger direkt auf einer Mutterpflanze machen kann, ohne die Zweige zu trennen, bis Wurzeln gebildet worden sind.

 

Lumen (lm): Maßeinheit für den Lichtstrom. Dies entspricht der in Candela (cd) gemessenen Lichtmenge, die in einem bestimmten Raumwinkel (in einem Steradiant) einfällt.

 

 

M

 

Magnesium (Mg): Essentielles chemisches Element für die Bildung von Chlorophyll. Mehr dazu unter…

 

Makronährstoff: In der Pflanzenernährung sind dies die Hauptnährstoffe wie Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K).

 

Maniküre: Das Abschneiden von großen Blättern der Knospen nach der Ernte. Blätter, die keine Drüsen-Trichome haben, werden ebenfalls abgeschnitten. Drüsen-Trichome

 

Marihuana: Psychoaktiver Chemotyp von Cannabis Sativa L. In den meisten Ländern der Welt ist es illegal, obwohl sich die Gesetze für die medizinische Anwendung am Ändern sind. Mehr dazu unter…

 

Marihuanaöl: Öl aus gereinigten Extrakten von Marihuanaknospen. Mehr dazu unter…

 

Marihuanasamenöl: Dieses Öl wird aus der ersten Kaltpressung von Cannabissamen gewonnen. Mehr dazu unter…

 

Melasse: Eine klebrige Substanz, die von Blattläusen und Schildläusen abgesondert wird und eine charakteristische Spur hinterlässt.

 

Mergel: Eine Mischung aus Substraten, die reich an Ton und Kalzit sind. Da der Mergel interessante Eigenschaften und Nährstoffe enthält, eignet er sich gut für das Substrat des Cannabis.

 

Mikronährstoffe: Nährstoffe, die die Pflanze in geringem Maße verwendet, oder sogar nur Spuren davon, wie Eisen (Fe), Schwefel (S), Mangan (Mn), Kalzium (Ca), Magnesium (Mg), Bor (B), Molybdän (Mo), Zink (Zn) und Kupfer (Cu).

 

Milben: Kleines Insekt der Unterklasse der Spinnentiere, zu der auch typische Marihuana-Insekten wie die Rote Spinne gehören. Mehr dazu unter…

 

Mischkultur: Anbau einer anderen Pflanzenart auf der gleichen Fläche, zum Beispiel Knoblauch, Ringelblume unter anderem. Dies ist nützlich aus zwei Hauptgründen
 

Monäzisch (einhäusig): Pflanzen, die männliche und weibliche Blüten (Hermaphroditen) hervorbringen. Es kommt in den meisten Nutzhanfsorten vor.

 

Monochromatisch: Einfarbig.

 

MOONROCKS: Cannabis-Form, bei der eine Knospe mit BHO-Öl imprägniert und anschließend mit trockenem Haschisch überzogen wird.

 

Morphologie: In der Botanik beschreibt sie die Form und Struktur bei Pflanzen.

 

MOTA: Begriff, der in Mexiko und anderen lateinamerikanischen Ländern zur Bezeichnung von Marihuana verwendet wird.

 

Mr NICE: Spitzname von Howard Marks, der größte Cannabishändler in der Geschichte und später Partner einer Samenbank, die seinen Namen trägt.

 

Mutation: Veränderung des genetischen Codes durch strukturelle Veränderung in der DNA. Wenn die Veränderung zu stark ist, kann dies zu einer zerstörerischen Mutation führen, die zu ungeeigneten Exemplaren führt, die sich daher nicht vermehren. Nicht lebensfähige Mutationen.

 

Mutterpflanze: Männliche (umgekehrt) oder weibliche Cannabispflanze, die als genetische Reserve dient, indem sie in einem konstanten Vegetationszyklus gehalten wird. Sie wird zum Klonen verwendet, um Zeit bei der Zurichtung eines Anbaus in großen Maßstab zu sparen, sowohl bei der Produktion von Saatgut als auch von Drogen. Mehr dazu unter…

 

Myzel: Organ, das Pilze in Form von Wurzeln nutzen und durch das Medium, in dem sie sich entwickeln, ausbreiten. Parasitäre Pilze breiten das Myzel über die Pflanze und das Substrat aus.

 

 

N

 

Nachkommenschaft: Nachkommen.

 

Nachtschnecken (Schnecken): Kriechende Weichtiere, die sich nachts ernähren und tagsüber in der Erde verstecken. Zur Bekämpfung ihrer Vermehrung und Beseitigung von Larven werden Ammoniaklösungen verwendet.

 

NÄHRSTOFFE: Für die Nahrung der Pflanzen notwendige Substanzen, die sich in Makronährstoffen und Mikronährstoffen unterteilen.

 

Nanometer (nm): Ein Nanometer ist der Milliardste Teil eines Meters (10-9). Es wird häufig verwendet, um das Lichtspektrum der Lampen zu identifizieren, das heißt, zur Messung der Wellenlänge.

 

NEEM: Auch als Niembaum bekannt, dessen Extrakt als natürliches Insektizid verwendet wird, obwohl er auch pharmakologische Eigenschaften hat.

 

Nekrotisch: Lokalisierter Tod eines Teils der Pflanze. Es ist auf eine Krankheit oder ein physisches Ereignis zurückzuführen, wie zum Beispiel der Bruch eines Astes, eine Verbrennung wegen kurzem Abstand zur Lampe usw.

 

Niedriger Schnitt: Das Beschneiden niedriger Zweige (alter Zweige), um das Wachstum junger Zweige zu verstärken.

 

NIRVANA SEEDS: Niederländische Cannabis-Samenbank, die anfangs Cannabissorten anderer kopierte und heute recht bekannt ist.

 

NPK: Erkennungszeichen auf Etiketten von Düngemitteln zur Angabe der Gewichtszusammensetzung (mg Nährstoff / g Düngemittel) von Stickstoff (Nitrat- oder Ammoniumstickstoff), Phosphor (in Form von Phosphaten) und Kalium (in Form von Kaliumoxide). Mehr dazu unter…

 

Nützliches Insekt: Im biologischen Kampf ist es ein Insekt, das sich von den parasitären Insekten der Pflanze ernährt.

 

 

O

 

Offene Bestäubung: Die Bestäubung erfolgt auf natürliche Weise, ohne vorherige Auswahl durch menschlichen Eingriff.

 

OG: Akronym für „Ocean Grow“ oder „Original Gangster“, zwei Begriffe, die in den USA häufig zur Bezeichnung einer Cannabis-Art verwendet werden.

 

Ohmsches Gesetz: Physikalisches Gesetz, das das elektrische Potential ausdrückt [Potential (U) = I (A) * R (Ω)], wobei das Potential in Volt, die Stromstärke (I) in Ampere und der Widerstand (R) in Ohm gemessen wird.

 

Organisch: Entwickelt oder abgeleitet in Übereinstimmung mit den Qualitätsstandards, die einen biologischen Anbau oder einen organischen Dünger zertifizieren. Nicht mit biologisch verwechseln, da ein biologisches Produkt aus lebenden Organismen besteht oder solche enthält. Ein rein organischer Dünger ist ein Produkt aus organischen Stoffen, die auf natürliche Weise gewonnen werden. Ein Beispiel dafür ist ein Algenextrakt ohne mineralischen Zusatz. Das etwas organisch ist, bedeutet nicht, dass es nicht gefährlich ist. Tatsächlich sind die stärksten Gifte organisch. Ein gutes Beispiel sind Aflatoxine, die von Pilzen produziert werden und eine sehr strenge Kontrolle in der Nahrungskette erfordern, da dies krebserzeugende Stoffe des Typs A sind. Und sie sind organisch!

 

Organische Chemie: Zweig der Chemie, der Kohlenstoffverbindungen untersucht. Diese Unterkategorie umfasst die Chemie der Naturstoffe, ein Bereich der Chemie, der Verbindungen natürlichen pflanzlichen und tierischen Ursprungs untersucht. Eine Spezialität ist die Chemie der ätherischen Öle und pflanzlichen Wirkstoffe.

 

Osmose: Prozess, bei dem das Umfüllen eines Lösungsmittels zwischen zwei wässrigen Lösungen unterschiedlicher Salzkonzentration, die durch eine semipermeable Membran getrennt sind, stattfindet. Die Membran lässt das Wasser durch, aber nicht die Ionen, wobei die Lösung erst verdünnt und dann stärker konzentriert wird, bis das chemische Potential ausgeglichen ist. Es ist ein Phänomen, das in Zellen und Geweben auftritt und die Grundlage für die Aufnahme von Nährstoffen über die Wurzeln ist, obwohl auch andere Prozesse beteiligt sind. Es ist auch die Grundlage für die Gewinnung von gereinigtem Wasser durch Osmosefilter, obwohl in diesem Fall die Osmose umgekehrt ist. Mehr dazu unter…

 

OXIDATION: Abbauprozess, der sich bei Cannabis auf die Umwandlung von THC in CBN bezieht.

 

OZON: Eine Substanz, deren Molekül aus 3 Sauerstoffatomen besteht. In unserer Branche wird es zur Reinigung von Luft und zur Desinfektion von Wasser verwendet.

 

 

P

 

Parasit: Organismus, der sich zerstörerisch von anderen Organismen ernährt und Krankheiten bei diesen verursacht.

 

Perlit: Mischung aus keramischen Materialien in Form von Pulver, Granulat oder Sand. Ideal zur Vorbereitung eines Substrats, das die Wurzeln gut belüftet.

 

Pflanzenhormon oder Phytohormon: Chemische Verbindung, die den Pflanzenstoffwechsel und die Entwicklung der Pflanze reguliert.

 

PFLANZENSCHUTZMITTEL: Substanzen, die zur Vorbeugung oder Heilung von Krankheiten bei Pflanzen verwendet werden und natürlich oder chemisch sein können.

 

Pflanzenzelle: Grundstruktureinheit, die das Leben im Pflanzenreich bestimmt. Sie besteht aus Zellwand, Membran, Chloroplasten, Mitochondrien, endoplasmatischem Retikulum, Vakuolen und einem Kern, in dem das genetische Material gespeichert ist.

 

Pflanzschale: Flacher Behälter zum Anbau von Sämlingen oder Ablegern.

 

pH: Mathematisch gesehen ist dies die Gegenzahl des dekadischen Logarithmus der Konzentration von Oxoniumionen, . Der pH-Wert gibt den sauren Charakter des Kulturmediums oder des Bewässerungswassers an. Die Skala reicht von 0 bis 14, wobei 0 der maximale Säuregrad, 7 der neutrale Wert und 14 der höchste Alkalinitätsgrad ist. Mehr dazu unter…

 

Phänotyp: Dies ist der Ausdruck des Genotyps. Es ist die Kombination von Genetik und Umwelt, die wir während des Anbaus bereitstellen.

 

Phloem: Pflanzliches Gefäßgewebe, das Nahrung und Wasser (Pflanzensaft) von den photosynthetischen Geweben zu den Stängeln und Wurzeln leitet.

 

Phosphor: Mineralischer Makronährstoff, der von den Wurzeln in Form von Phosphaten aufgenommen wird und für die Blüte der Pflanze und die Wurzelentwicklung unerlässlich ist. Es ist in allen auf dem Markt erhältlichen Blühdüngern enthalten.

 

Phosphorbeschichtung: Innenbeschichtung von Leuchtstoffröhren, die Licht verteilt und die Austrahlung verschiedener Farben beeinflusst.

 

Photosynthese: Chemischer Prozess, bei dem die Pflanze energiereiche organische Verbindungen (Zucker, Proteine und Fette; primäre Metaboliten) aus Wasser, CO2 und Lichtenergie gewinnt. Durch Photosynthese biosynthetisieren Pflanzen auch sekundäre Metaboliten, dies sind Cannabinoide und Terpene. Mehr dazu unter…

 

Phyllotaxis: Anordnung der Blätter an einem Stängel und dessen Internodium-Struktur.

 

PHYTOCANNABINOID: Dies sind die Cannabinoide, die in Cannabispflanzen vorkommen, wie THC, CBD usw.

 

Pigment: Substanz, in der Regel organisch, die Farbe verleiht. Anthocyane sind Substanzen, die bestimmten Marihuanasorten (Marihuanapigmenten) eine violette Farbe verleihen. Diese Substanz wird häufig durch einen Temperaturabfall während der Blütephase beim Outdoor-Anbau erzeugt.

 

Pilz: Organismus, der außerhalb des Pflanzen-, Tier- oder Protistenreichs klassifiziert ist. Er ernährt sich von Pflanzen oder Tieren, da er keine Photosynthese durchführen kann. Die zerstörerischsten parasitären Pilze sind Rost, Mehltau und Botrytis. Andere Mykorrhizapilze sind für den Anbau vorteilhaft und konkurrieren um die krankheitserregenden Parasiten.

 

Pistill: Blüte der weiblichen Pflanze, die Stempel hat.

 

Pollen: Feine und gelbe Mikrosporen, die die männlichen Gene enthalten.

 

Pollensack: Mit Pollen beladene männliche Blüte.

 

Polster: Schutzabdeckung für das Substrat bestehend aus Kompost, Papier, Steinen, Perlit usw. Im Indoor-Anbau verursacht dieses Polster manchmal Probleme mit übermäßiger Feuchtigkeit, die zu Pilzen führt. Im Außenbereich hilft es jedoch, Feuchtigkeit zu speichern und Nährstoffe zurückzuhalten.

 

Polyhybridkreuzung: Hybridpflanze, die für mehr als ein Merkmal gekreuzt wurde. Sehr schwer zu stabilisieren, deshalb konzentrieren sich die Samenbanken auf F1-Polyhybridkreuzungen (stabiles Männchen x stabiles Weibchen), indem sie dasselbe genetische Material in jeder Produktion verwenden und dieselben Mütter mit ausgewählten Merkmalen behalten.

 

PPM: Abkürzung für „Parts per million“, eine Maßeinheit, mit der unter anderem sowohl die Wasserhärte als auch die CO2-Menge in der Luft gemessen werden.

 

Propagator: Kleine Gewächshausstruktur ohne Heizung, bedeckt mit Glas oder transparentem Kunststoff, die zum Schutz und zur Akklimatisierung von Stecklingen und Sämlingen verwendet wird. Kleines Gewächshaus ohne Klimatisierung.

 

Puffer: Chemische Lösung, die die Schwankungen des pH-Wertes des Nährbodens abschwächt. Es bezieht sich auch auf die chemischen Lösungen, die zur Kalibrierung von pH-Messgeräten verwendet werden.

 

Pumpen: Anlage zum Pumpen von Bewässerungswasser in einem Hydroponik-Anbau. Es kann sich auch auf Vakuumpumpen beziehen, die bei der Reinigung von Cannabisextrakten eingesetzt werden.

 

Punnett-Diagramm: Von Biologen und Genetikern verwendetes Werkzeug zur Bestimmung des Genotyps der Samen in einer neuen genetischen Kreuzung. Es ist nützlich für Merkmale nach Mendelschen Regeln (ein Merkmal = ein Gen), aber nicht für die multifaktorielle Vererbung (ein Merkmal = mehr als ein Gen). Bei Cannabis sind die meisten Merkmale multifaktoriell.

 

PVC-Rohr: Rohr aus Polyvinylchlorid, das als Leitung für Flüssigkeiten und Luft verwendet wird.

 

Pyrethrum: Natürliches Insektizid aus Chrysanthemenblütenextrakten.

 

PYRETHRUM: Sehr wirksames natürliches Insektizid, dessen Wirkstoff aus den Blüten, dem Stamm und den Wurzeln der Chrysantheme gewonnen wird.

 

 

Q

 

QUERKLE: Cannabissorte von Subcool, die von Purple Urkel abstammt und sehr auffällige Farben hat.

 

Quirlblättrige Phyllotaxis: Dies ist eine der 10 wichtigsten Cannabis-Mutationen. Dabei entstehen 5 Blätter aus demselben Internodium, was keine natürliche Knotenanordnung ist. Es handelt sich um eine gutartige Mutation, die eine richtige spätere Entwicklung nicht verhindern sollte. Keine Sorge − die kann man rauchen.

 

 

R

 

Rasse: Ahnengenom, Abstammungslinie. Wenn es reinrassig ist, handelt es sich um eine nicht hybridisierte Sorte, die in dem Land heimisch ist, in dem sie natürlich erzeugt wurde. Ein Beispiel ist die Thai-Sorte. Auf dem Markt ist es sehr schwierig, eine Sorte zu finden, die nicht hybridisiert ist.

 

Reflektor: Metallabdeckung einer Lampe, die dazu dient, das Licht der Glühlampe zu reflektieren. Mehr dazu unter…

 

Reinigungsmittel: Substanz, die die Oberflächenspannung des Wassers verringert und fettige Substanzen in Wasser emulgiert. Ein Beispiel ist Kaliumseife, die zum Anfeuchten in Blattdüngern verwendet wird, da sie das Düngemittel durch die wachsartige Kutikula der Blätter dringen lässt. Es wirkt auch als Insektizid gegen Weiße Fliege. Mehr dazu unter…

 

Relative Luftfeuchtigkeit: Dies ist der Prozentsatz des Wasserdampfdrucks, den die Luft bei einer bestimmten Temperatur in Bezug auf die Gesamtsumme oder 100 % aufweist. Das heißt, der Prozentsatz an Wasser, den die Luft in Bezug auf das Maximum hat, das sie bei der Messtemperatur zurückhalten könnte.

 

RICK SIMPSON: Cannabis-Promi aus Kanada, der eine Art Cannabisöl populär gemacht hat, das seinen Namen trägt.

 

Rosin: Sehr sichere Technik zur Extraktion von Cannabinoiden und Terpenen, wobei die Knospe heiß gepresst wird und das Harz durch Druck und Hitze extrahiert wird. Der Nachteil
 

Rote Spinne: Kleine Spinnen, die Marihuanablätter stechen und viele kleine gelbe Flecken hinterlassen. Im Falle einer Plage, sollte diese so schnell wie möglich beseitigt werden, da diese Spinne Kraftverlust verursacht und die Blütezeit verzögert.

 

RUDERALIS: Unterart von Cannabis aus Sibirien, die selbstblühend ist und einen schnellen Wachstumszyklus hat.

 

RUDERALIS: New Subspecies of cannabis from Siberia that stands out for its fast cycle and autoflowering.

 

 

S

 

Salpetersäure: Säure, die häufig zur Senkung des pH-Wertes in der Hydrokultur verwendet wird. Es ist eine der Komponenten, die bei der Formulierung des berühmten pH Down verwendet werden. Zudem versorgt sie den Nährboden mit Nitratstickstoff. Mehr dazu unter…

 

Salze: Mischung von Verbindungen, die aus der Kristallisation von Düngemitteln im Substrat hervorgehen und sich in den Wurzeln ansammeln. Sie entstehen durch einen zu geringen pH-Wert des Bewässerungswassers oder durch einen Überschuss an Nährstoffen. Diese Salze verbrennen die Wurzeln.

 

Salzsäure: Säure, die sehr häufig zur Herstellung von Bewässerungswasser für den Cannabisanbau verwendet wird. Es dient dazu, den pH-Wert zu senken und im richtigen Bereich zwischen 5,5 und 6,5 zu halten. Außerdem erhöht sie den EC-Wert, indem sie dem Bewässerungswasser Chloride zuführt.

 

Samen: Pflanzlicher Embryo, der aus einer Samenschale und einem Nährgewebe besteht. Der Samen enthält alle Anlagen, um zu einer Pflanze heranwachsen, wenn die Keimungsbedingungen günstig sind, bzw. Wärme und Luftfeuchtigkeit (18 °C und hohe Luftfeuchtigkeit). Mehr dazu unter…

 

Sämling: Eine aus einem Samen durch Keimung aus dem Embryo und mit den ersten richtigen Blättern entstandene junge Pflanze.

 

SATIVA: Weltweit sehr verbreitete Unterart von Cannabis, vor allem in äquatorialen Regionen. Große und langblühende Pflanzen.

 

Sauerstoff: Ein Gas, das wir alle gut kennen und das zum Leben wichtiger als Liebe ist. Pflanzen brauchen es auch, da sie es ebenfalls durch Atmung aufnehmen − ein Prozess, den sie während der Nacht ausführen.

 

Schaltkasten: Elektrischer Schaltkasten mit Ein- und Ausschaltern. Ohne Sicherungen.

 

Scheide: Trockener Kelch mit einem Samen, der bereits reif ist oder sich noch im Reifungsprozess befindet.

 

Schwefel: Anorganisches Element, das als Sulfate von den Pflanzen aus dem Boden aufgenommen wird. Es ist ein wichtiges Element, da es Teil essentieller Aminosäuren und Enzyme ist.

 

SCROG (Screen of Green): Grünes Netz, intensive Anbaumethode, bei der die Sämlinge mithilfe eines Netzes oder Gitters gestützt werden. Im Wesentlichen ist sie der SOG-Methode sehr ähnlich.

 

Seife: Chemisches Produkt, das Schmutz emulgiert (fettige Substanz). Es wird auch als Netzmittel zur Düngung von Blättern und Bioziden verwendet. Im biologischen Anbau werden biologisch abbaubare nichtionische Seifen verwendet.

 

Selbstanbau: Anbau für den Eigenverbrauch.

 

Selbstbestäubung: Befruchtung mit Pollen derselben Blume oder Pflanze. Dies geschieht bei Pflanzen, die männliche Blüten (zwittrig) entwickelt haben oder einhäusige Cannabissorten (die meisten Nutzhanfsorten).

 

Selbstblühend: Pflanze mit Ruderalis-Genotyp, die sich dadurch auszeichnet, dass ihre Blüte nicht von der Änderung der Fotoperiode abhängt, d.h. der Anzahl der Stunden Licht oder des Lichtspektrums.

 

Seneszenz: Phase des Verfalls eines pflanzlichen Organismus, ab der er stirbt oder eine Latenzperiode beginnt.

 

SHATTER: Eine Art von BHO mit einer kristallisierten Textur, die leicht zu brechen scheint.

 

Sicherung: Elektrisches Sicherheitselement aus Metall, die bei Überspannung den Stromkreis unterbricht.

 

Sicherungskasten: Elektrischer Schaltkasten mit Stromkreisen, die durch Sicherungen gesteuert werden.

 

Sinsemilla: Ein Begriff, der in den USA geprägt wurde und Marihuana bezeichnet, das für psychoaktive Zwecke angebaut wird, indem weibliche Pflanzen ohne Bestäubung gezüchtet werden.

 

Sockel: Lampenfassung mit Innengewinde zur Aufnahme der Glühlampe. Wenn die Lampe an das Stromnetz angeschlossen ist, berühren Sie auf keinen Fall das Innengewinde mit den Fingern.

 

Sorte: Phänotyp.

 

Spannungsanstieg: Änderung der Stromspannung.

 

SPITZE: Triebspitze oder Spitze der Pflanzen; Topping ist die Methode, bei der die neue Spitze des Haupttriebs gestutzt wird, um die Verzweigung anzuregen.

 

Spore: Der Samen bestimmter Pilze und Bakterien. Farne sind beispielsweise Pflanzen, die nicht blühen und sich durch Sporen vermehren.

 

Spross: Gekeimter Samen. Neuer Zweig, der aus dem Knoten eines jungen Stängels wächst.

 

SPRÜHEN: Flüssigkeit in Form kleiner Partikel verspritzen. Im Cannabis-Anbau werden einige Produkte auf die Blätter gesprüht.

 

STAMM: Eine Gruppe von Lebewesen, die eine Reihe von Merkmalen teilen, die sie von anderen Sorten derselben Art unterscheiden.

 

STAMM: Tragender Teil der Pflanze, der in seinem Inneren das Phloem und das Xylem enthält, das Leitgewebe, durch das der Saft zirkuliert.

 

Stängelverlängerung: Das übermäßige Wachstum des Stängels entsteht, wenn die Lampen nicht nahe genug an der Pflanze stehen, damit die Lichtintensität gut eintrifft. Die Pflanze beginnt sich in die Richtung des Lichtes zu strecken.

 

STATIC HASH: Methode für die trockene Harzextraktion, bei der statische Energie zur Trennung der Trichome verwendet wird.

 

Staubblatt: Männliches Blütenorgan, aus dem die Staubbeutel hervorgehen, in denen sich der Pollen befindet. Es sind sozusagen die „Eier“, die Sie bei Männchen erkennen können.

 

Staubblüte: Pollen produzierende männliche Blüte mit Staubblättern.

 

Steckling: Ein ca. 10 cm langer Teil, der aus den Seitenästen abgeschnitten wird, um ihn anzupflanzen und Wurzeln schlagen lassen. Dieser wird dann zu einer Pflanze mit derselben Genetik wie die Pflanze, aus der er genommen wurde. Mehr dazu unter…

 

Stempel: Wollig aussehende weiße Haare, die sich von der Spitze der weiblichen Blütenkelche erstrecken. Sie sind dafür verantwortlich, den Pollen des Männchens einzufangen, um ihn zur Eizelle zu leiten, damit er befruchtet wird.

 

Sterilisieren: Krankheitserregende Mikroorganismen durch das Reinigen entfernen. Für Anbauzubehör eignet sich am besten Waschlauge. Wenn wir Labormaterial sterilisieren möchten, verwenden wir Ethanol 96º in Lebensmittelqualität.

 

Stickstoff (N): Essentieller Makronährstoff für die Chlorophyll-Synthese. Es ist unbedingt nötig für die Entwicklung der Pflanze.

 

Stigma: Spitze des Stempels einer weiblichen Blüte, die für das Einfangen der Pollenkörner des Männchens verantwortlich ist. Es ist auch ein Begriff, der sich auf die schlechte Presse und die unrechte Handlung gegenüber Cannabis bezieht, die auf sozialer Ebene seit ihrem Verbot in den Vereinigten Staaten ab dem Marihuana Tax Act von 1937 vorherrscht. Jegliche Verwendung der Pflanze wurde verboten und dadurch entstand ein wissenschaftliches, politisches und soziales Stigma.

 

Stipula: Nebenblätter, die an der Basis des Blattstiels vieler Sorten auftreten.

 

Stoma: Kleine Öffnungen an der Unterseite der Blätter, die von einer Gruppe von Zellen, den sogenannten Schutzzellen, reguliert werden. Diese steuern das Öffnen und Schließen und dadurch auch die Transpiration der Pflanze (Beseitigung von überschüssigem Wasser, das von den Wurzeln aufgefangen wird) sowie die Diffusion von Sauerstoff und CO2 je nach den Bedürfnissen der Pflanze. Aufnahme von CO2 und Freisetzung von Sauerstoff.

 

Stress: Physischer oder chemischer Faktor, der Ungleichgewichte in der Cannabispflanze verursacht. Je nach Art des Ungleichgewichts, kann er zum Beispiel als Licht-Stress (aufgrund von Licht), Wasser-Stress (aufgrund von Wasser) oder chemischer Stress (aufgrund von phytohormonellen Ungleichgewichten) eingestuft werden. Eine gestresste Pflanze entwickelt sich nicht gut.

 

Streufall: Nicht wissenschaftlicher Begriff zur Bezeichnung älterer Blätter, die gelb werden oder auf die Anbaufläche fallen. Diese Pflanzenmasse muss entfernt werden, um das Auftreten von Pilzen zu verhindern. Es bezieht sich auch auf das pflanzliche Material, das bei der Maniküre der Knospen verworfen wird.

 

Stromkreis: Geschlossener Weg, über den der elektrische Strom von einer Quelle über einen Stromanschluss zur Erde (Erdungsanschluss) fließt.

 

Substrat: Kulturmedium, das aus einer Mischung von Torf besteht und in dem wir hoffen, dass sich eine Mikrobiota entwickelt, die die Pflanzenentwicklung unterstützt.

 

Substratmischung ohne Torf: Kulturmedium aus Mineralstoffen wie Perlit, Vermiculit, Sand, Bimsstein, Kokosnuss usw. Es ist ein biologisch inertes Medium (ohne Mikroorganismen). Mehr dazu unter…

 

Synthese: Herstellung einer Substanz. Wird die Substanz von der Natur selbst erzeugt, spricht man von Biosynthese. Wenn die Substanz im Labor durch menschliches Eingreifen hergestellt wird, spricht man von künstlicher chemischer Synthese.

 

SYNTHETISCH: Mit synthetischen Cannabinoiden getränktes Marihuana, die die Wirkung von Marihuana beim Rauchen nachahmen.

 

 

T

 

Tagundnachtgleiche: Moment, in dem die Sonne den Äquator überquert und Tag und Nacht gleich lang sind (12 Stunden). Dies kommt im Frühling und Herbst vor.

 

Taxonomie: Einordnung von Pflanzen und Tieren in einen bestimmten Rang (z.B. Art, Gattung oder Familie).

 

Teflonband: Sehr nützliches Band zum Abdichten aller Arten von Rohren. Es werden mit Epoxidharze verwendet, und zwar sind das zwei getrennte formbare Gummis, die zusammengefügt verhärten und Rohre und alle Arten von Lecks abdichten.

 

TERPEN-SOßE: Cannabis-Extraktionsmethode, bei der die Terpene getrennt werden und als eine Art hocharomatische zähflüssige Soße verbleiben.

 

Terpen: Flüchtige organische Verbindung, die vor allem in ätherischen Ölen sowohl von Cannabis als auch von anderen Pflanzen enthalten ist. Eine der am häufigsten untersuchten Substanzen sind Caryophyllene und Caryophyllenoxid. Aufgrund dieser beiden Terpene, können Hunde Marihuana aufspüren. Mehr dazu unter…

 

THC (Tetrahydrocannabinol): Cannabinoid, das für die psychoaktive Wirkung der Pflanze verantwortlich ist. Mehr dazu unter…

 

THCV (Tetrahydrocannabivarin): Cannabinoid mit einer ähnlichen Grundstruktur wie THC, aber mit einer unterschiedlichen Seitenkette, die drei statt fünf Kohlenstoffe enthält. Es hat psychoaktive Effekte, aber mit einer anderen Intensität und Dauer als THC.

 

Thermostat: Elektronisches Gerät, das die Temperatur eines Wasserbades reguliert (es wird beispielsweise in Rotationsverdampferanlagen eingebaut, die zur Entfernung von Extraktionslösungsmitteln bei der Herstellung von Cannabis-Derivaten verwendet werden). Es kann ebenfalls die Temperatur eines Ofens oder einer Absauganlage regulieren. Mehr dazu unter…

 

Ton: Substrat aus organischen und mineralischen Partikeln. In der Comunidad Valenciana (Valencianische Gemeinschaft), in Spanien, ist der Lehmboden typisch im Anbau von Orangenbäumen. Es ist nicht für Marihuana geeignet, da dieser Boden zu viel Feuchtigkeit speichert und die Wurzeln nicht lüften lässt. Marihuana ist eine Pflanze, deren Wurzeln viel Sauerstoff benötigen, um sich zu entwickeln.

 

Torf: Organisches Sediment aus teilweise zersetzter pflanzlicher Substanz, das in den meisten Substraten auf dem Markt enthalten ist.

 

Tragblatt: Dies ist bei Pflanzen ein spitzenförmiges Blatt, die entlang der Knospe wächst und die höchste Konzentration an Harztrichomen trägt.

 

TRANSGEN: Genetisch verändertes Cannabis, bei dem Menschen durch künstliche Einfügung externer Gene eingreifen.

 

Translaminare Aktivität: Die Art und Weise, wie ein Schädlingsbekämpfungsmittel von der Pflanze aufgenommen wird und sich verteilt, sodass es sich unter dem Gewebe ausbreitet und nicht über den Pflanzensaft. Dadurch hält die Chemikalie weniger an, als wenn sie systemisch wirkt.

 

Transpiration: Verdunstung von Wasser über die Blätter der Pflanzen, vor allem über deren Spaltöffnungen oder Stomata.

 

Triploidie: Eine genetische Besonderheit, bei der ein Lebewesen in jeder Zelle drei Gruppen von Chromosomen besitzt. Dies kann zu einer Überproduktion oder einer großen Veränderung eines neuen Merkmals führen, wenn das erzeugte Lebewesen schließlich lebensfähig ist.

 

Trockeneis: Festes CO2. Sehr nützlich, um Haschisch herzustellen. Es wird auch zur Extraktion von Terpenen verwendet, die in einer „cold trap“ (Kühlfalle) aufgefangen werden. Diese Methode ist sehr effektiv, dabei wird eine Mischung aus CO2 und Azeton verwendet und man kann eine Temperatur von -78 °C erreichen.

 

TROCKNEN: In Bezug auf Cannabis ist dies der Prozess, bei dem die Marihuana-Knospen den größten Teil der darin enthaltenen Feuchtigkeit verlieren.

 

Trocknen: Marihuana trocknen. Es ist Teil des Aushärtungsprozesses. Es kann in einem Vakuumofen durchgeführt werden, sogar zum Decarboxylieren, oder einfach mit Trocknungsnetzen.

 

Tropfbewässerungssystem: Effiziente Bewässerungstechnik, bei der eine Reihe von Schläuchen verwendet wird, durch die nur geringe, exakte Wassermengen zirkulieren. Diese Gummirohre haben kleine Löcher, durch die das Wasser direkt auf den Pflanzenboden tropft.

 

TROPICAL SEEDS: Spanische Samenbank der Kanarischen Inseln, spezialisiert auf die Zucht und Aufrechterhaltung von Landrassen und F1-Hybriden.

 

 

U

 

Überdüngungsverbrennung: Durch übermäßige Düngung verursachte Chlorose. Zuerst vergilben die Blattspitzen, dann kräuseln sie sich.

 

Ultraviolettstrahlung: Licht mit kurzen Wellenlängen, energiereich und außerhalb des sichtbaren Bereichs, jenseits von Violett im sichtbaren Spektrum.

 

UMFALLKRANKHEIT: Es handelt sich um einen Pilz, der normalerweise während der Keimung angreift, wenn Hitze und übermäßige Luftfeuchtigkeit auftreten.

 

Umpflanzen: Eine Pflanze mit allen Wurzeln von ihrem ursprünglichen Platz herausholen, um sie in ein anderes Kulturmedium anzupflanzen, in dem sie sich besser entwickeln kann.

 

Ungeschlechtliche Vermehrung: Reproduktion von Lebewesen, bei der keine natürlichen Mittel verwendet werden, wie zum Beispiel durch Stecklinge, wodurch exakte Nachbildungen der Elternpflanze erzeugt werden.

 

URUGUAY: Das erste Land in Amerika, das dank der Politik von Pepe Mujica Cannabis sowohl für medizinische Anwendungen als auch für den Freizeit-Konsum vollständig legalisiert hat.

 

 

V

 

Vakuumverschluss: Luftdichter Dichtstoff, der die Innenluft entfernt und ein inneres Vakuum für eine bessere Konservierung von Cannabis erzeugt. Es ist unbedingt empfehlenswert, um das Produkt für längere Zeit aufzubewahren, zum Beispiel in Glasgefäßen, Plastiktüten oder Geräten bekannt als Vakuum-Luftentfeuchter. Mehr dazu unter…

 

VARIEGATION: Fehlbildung oder Anomalie bei Cannabispflanzen, bei denen Verfärbungen auf Blättern und/oder Blüten auftreten.

 

Vaskulär: Bezüglich des Kreislaufsystems der Pflanze.

 

Vegetativ: In Bezug auf die verschiedenen Entwicklungszyklen einer Pflanze.

 

Vektor: Organismus, der eine Krankheit überträgt, z. B. ein Insekt. Es ist auch ein Fragment von genetischem Material, das ein bestimmtes Gen enthält und für die Produktion von genetisch veränderten Organismen verwendet wird.

 

Verdampfer: Elektronisches Gerät mit einstellbarer Temperatur, mit dem Cannabis in einem Behälter abgelagert werden kann, in dem die Wirkstoffe des Stoffes verdampfen. Dies ist eine alternative Art, Cannabis zu konsumieren, viel weniger schädlich als das Rauchen, da es nicht mit Tabak vermischt wird. Mehr dazu unter…

 

Vergeilung: Prozess der Pflanzenentwicklung im Dunkeln, wodurch die Stängel auf einfachere Weise Wurzeln bilden. Der Stiel, den wir später zum Ableger machen wollen, wird mit Isolierband umgewickelt, um zu verhindern, dass er Licht empfängt.

 

Vergilbung zwischen den Nerven: Besondere Art und Weise, wie sich der Verlust der grünen Blattfarbe äußert, hauptsächlich aufgrund von Schwefelmangel in Form von Sulfaten.

 

Vermiculit: Glimmer, der durch Hitze verarbeitet und expandiert wird. Dieser Mineralstoff verbessert das Substrat und begünstigt die Wurzelbildung von Stecklingen.

 

VISION SEEDS: Niederländische Samenbank, deren Team seit 1995 in der Cannabiswelt tätig ist.

 

Vorschaltgerät/Blindwiderstand: Vorrichtung zur Strombegrenzung, die den Strom reguliert und zum Betrieb einer Lampe benötigt wird. Elektromagnetische Vorschaltgeräte bestehen aus einem Kondensator und einem Starter. Elektronische Vorschaltgeräte sind jedoch effizienter und bestehen aus einem Spannungsteiler oder Potentiometer und einem Chip, der den Stromfluss zur Lampe fortwährend kontrolliert.

 

 

W

 

WAPPA: Hybridsorte von Paradise Seeds, bekannt für ihren großartigen Geschmack, ihre Leistungskraft und vor allem für ihren erstklassigen Effekt.

 

WAX: Wachs auf Englisch und in unserer Branche bezieht sich dieser Begriff auf eine wachsartige BHO-Form, daher der Name.

 

Weibchen (Pflanze): Wenn es sich um zweihäusiges Cannabis handelt, ist dies die Pflanze, die Stempel, Eizellen und Samen bildet. Wenn es Hanf ist, ist es wahrscheinlich einhäusig und daher zwittrig.

 

WHITE WIDOW: F1-Hybride, gezüchtet von Shantibaba, indem er eine brasilianische Rosa Manga und Kerala aus Indien kreuzte.

 

Wiederbepflanzung: Eine geschnittene oder reife Pflanze, die bereits den Blütezyklus durchlaufen hat und neue Wachstumskraft erlangt, indem ihre Fotoperiode auf 18-22 Stunden zurückgesetzt wird.

 

WILLIAM’S WONDER: Legendäre Indica-Cannabissorte, stammt aus der Afghan-Familie und ist schnell, lecker und sehr ertragreich.

 

Wurzel: Unterirdischer Teil der Pflanze, der Wasser und Nährstoffe aufnimmt. Mehr dazu unter…

 

Wurzelbildung: Die Stängel zur Wurzelbildung zu bringen. Am schnellsten und effizientesten ist es, die zuvor geschälten Stängel mit Wurzelhormongel zu imprägnieren und mit Wasser- und Luftpumpe ein aeroponisches Wurzelsystem einzusetzen. Ein Luftbefeuchter dient zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, die gut für die Blätter ist, da sich die Stecklinge bis zur Entwicklung der Wurzeln über die Blätter ernähren. Mehr dazu unter…

 

Wurzelbildungshormon: Eine Substanz in flüssiger oder gelartiger Form, deren Wirkstoff ein Auxin-Hormon ist, das die Wurzelentwicklung fördert.

 

Wurzeleinschränkung: Hinderung der Wurzelbildung, die auftritt, wenn der Topf zu klein für die wachsende die Pflanze geworden ist.

 

 

X

 

X-SEED: Von B.A.C. hergestellter flüssiger Zusatzstoff, um den Samen während der Keimung zu unterstützen.

 

XTREME SEEDS: Spanische Cannabis-Samenbank, die dank ihrer großen selbstblühenden Pflanzen berühmt wurde.

 

Xylem: Gefäßgewebe, das den Rohsaft (Wasser und Mineralsalze) von den Wurzeln zu den photosynthetischen Organen der Pflanze transportiert.

 

 

Y

 

Y GRIEGA: Eine Cannabis Sativa-Sorte der Samenbank Medical Seeds mit einem THC-Anteil von mehr als 25 %.

 

YIELD: Englischer Begriff, den wir in unserer Branche verwenden, um die Leistungskraft oder Erträge einer Sorte zu bezeichnen.

 

YUMBOLT: Eine Cannabis Indica-Sorte aus Afghanistan, die in Kalifornien sehr bearbeitet und später nach Holland gebracht wurde.

 

 

Z

 

Zeitschaltuhr: Einstellbares elektronisches Gerät, das die Fotoperiode der Pflanzen in Innenräumen reguliert, wobei sich die Lampen automatisch ein- und ausschalten. Mehr dazu unter…

 

Zellulose: Polysaccharid oder komplexes Kohlenhydrat, das der Pflanzen-Zellwand Struktur verleiht. Die Stängel von Pflanzen im Freien enthalten mehr Zellulose, da deren Stängel holzig werden und bis zu 3 Meter wachsen können.

 

ZEN: Hybrides medizinisches Cannabis, hauptsächlich Indica, hergestellt von der spanischen Samenbank CBD Seeds.

 

Zersetzung: Verrottungsprozess, bei dem Mikroorganismen eingreifen.

 

ZKITTLEZ: In den USA ausgewählter Elite-Klon, Kreuzung zwischen Grape Ape und Grapefruit, mit einem köstlichen Fruchtbonbon-Geschmack.

 

Züchtung: Cannabis-Samen oder –Klone herstellen, durch das Bearbeiten der Genetik und die Erhaltung der Mütter.

 

Zucker: Verbindungen, die Pflanzenzellen mit Energie und struktureller Unterstützung versorgen und von ihnen durch Photosynthese synthetisiert werden.

 

Zutikula: Dünne Schicht Pflanzenwachs auf der Oberfläche von Blättern und Blüten.

 

ZYGOTE: Zelle, die bei vielen Lebewesen aus der Vereinigung der Kerne der männlichen und weiblichen Keimzelle entsteht, darunter Cannabis Sativa L.

 

Zytokinine: Pflanzliche Hormone, die die Zellteilung und das Wachstum stimulieren und die Alterung der Blätter verzögern; sie regulieren auch das Öffnen und Schließen der Stomata, die Ausdehnung der Keimblätter während der Keimung und das pflanzliche Immunsystem. Einige kommerzielle Produkte enthalten diese Art von Verbindungen, ich empfehle sie aber nicht.

 

 

0-9

 

00 Seeds: Spanische Samenbank feminisierter und autoflowering Samen, Hersteller einiger berühmter Sorten wie Chocolate Skunk.

 

00: Bekannt als Zero-Zero, ein hochwertiges trockenes Hasch, das in der Rif-Region Marokkos hergestellt wird.

 

1024: Haze-Hybride in einer sehr schnell und einfach anzubauenden feminisierten Version, die von der Samenbank Medical Seeds hergestellt wurde.

 

2 Fast to Vast: Autoflowering Sorte der Samenbank Heavyweight, eine Weiterentwicklung von Fast and Vast derselben Züchter.

 

2046: Hauptsächlich Sativa-Hybride der Haze-Familie, hergestellt von der Samenbank Medical Seeds.

 

303 Seeds: Cannabis-Samenbank mit Sitz in Denver (Colorado), spezialisiert auf sehr starke medizinische Sorten.

 

420: Geheimcode, der in der Cannabiskultur geprägt wurde, zunächst in den USA, und sich auf die Uhrzeit bezieht, um die man zu Rauchen anfing.

 

5th Element: Eine feminisierte Cannabissorte von Element Seeds, eine Kreuzung zwischen Blackberry und All Spark OG.

 

60 Day Lemon: Autoflowering Samen, die von DNA Genetics entwickelt wurden, um die großartige Lemon Skunk in eine selbstblühende Sorte umzuwandeln.

 

60 Day Wonder: Autoflowering Hybride von DNA Genetics, die selbstblühende Version der Sorte William’s Wonder.

 

707 Headband: Samen der amerikanischen Samenbank Humboldt Seeds Organization, die aus der Kreuzung zwischen True OG und einem Mendocino-Elite-Klon entstanden sind.

 

8 Ball Kush: Feminisierte Sorte der niederländischen Samenbank Barney’s Farm, eine Kreuzung zwischen Utopia Haze und einer Kush-Sorte.

 

9 Miles Seeds: Spanische Samenbank der Balearischen Inseln, spezialisiert auf feminisierte Sorten, bekannt unter anderem für L.A. Cream.

 

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