Cannabis-Pralinen selber machen

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Cannabis-Pralinen selber machen
Cannabis-Pralinen selber machen

 

Wussten Sie, dass laut einer Studie einer bekannten Schokoladen- und Süßigkeiten-Marke 6 von 10 Haushalten in Spanien im letzten Jahr Pralinen gekauft haben? Wenn Sie keine kaufen möchten, sie aber auf eine besondere und lustige Weise genießen möchten, muntere ich Sie dazu auf, dieses Rezept für Marihuana-Pralinen auszuprobieren.

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie, was man bekommt.“ Dies ist einer der bekanntesten Sprüche der Filmgeschichte und der Anfang des mehrfach Oscar-prämierten Films Forrest Gump mit Tom Hanks, Robin Wright und Gary Sinise.

Den Film habe ich eben gerade fertig gesehen und er gab mir die Idee für den heutigen Artikel: Pralinen machen. Aber nicht irgendwelche, sondern Pralinen mit Marihuana. Warum? Weil so kann ich zwei Leidenschaften vereinen: Kochen und Cannabis.

Haben Sie auch Lust darauf? Ja? Dann legen wir los! Zunächst möchte ich Ihnen aber ein wenig über die Geschichte der Pralinen erzählen. Sie ist eigentlich nicht sehr aufregend, Sie werden aber bei Ihren Freunden einen guten Eindruck hinterlassen, während Sie alle diese wunderbaren Pralinen genießen.

 

 

🧐 Kurze Geschichte der Pralinen

 

Die Geschichte dieser Pralinen reicht ins 18. Jahrhundert  in Frankreich zurück, als Ludwig XIV regierte. Tatsächlich war er es, der völlig unbewusst einem der beliebtesten Produkte der Welt seinen Namen gab: Pralinen (damals wurden sie nicht mit Cannabis hergestellt).

 

Und wie ist dann möglich? Ganz einfach. Sein Konditor gab ihm mit Schokolade überzogenem Obst zu probieren. Als der König es aufaß, sagte er „Bon, bon“ (was auf Französisch „gut, gut“ bedeutet). Sowohl der Koch als auch der Hofstaat vergaßen die Reaktion des Königs nicht und von diesem Moment an nannten sie alles, was mit Schokolade überzogen war, „bonbon“. Heute bedeutet „bonbon“ auf Französisch komischerweise Bonbon wie im Deutschen und Pralinen werden “chocolats” oder “pralinés” genannt.

 

Erst im 20. Jahrhundert, als sie in den USA vermarktet wurden, wurden sie populär. Auch Kunsthandwerker aus Ländern, die mit Schokolade zu tun hatten, wie die Schweiz, Italien, Belgien oder Frankreich, begannen zu dieser Zeit, ihre eigenen Kreationen herzustellen.

Heute gibt es Pralinen mit praktisch jeder Art Füllung. Die meisten sind süß, aber es gibt auch salzige und sogar scharfe Pralinen, wie die einer bekannten englischen Marke. Heute gibt es sogar Marihuana-Pralinen, die auch Sie zu Hause machen können.

Wir empfehlen, Cannabis vor dem Kochen zu decarboxylieren, auch wenn diese Reaktion während der Zubereitung natürlich erfolgen kann. Somit stellen wir sicher, dass die Decarboxylierung korrekt durchgeführt wird. Wenn Sie wissen möchten, wie das geht, klicken Sie auf diesen Link: Wie wird Cannabis decarboxyliert?

 

 

🎯 Einfaches Rezept für Cannabis-Pralinen

 

Wie werden Pralinen mit Cannabis gemacht? Das Rezept ist dem der Trüffeln sehr ähnlich. Sie brauchen nur:

 

  • 120 ml Vollmilch
  • 50 g Cannabisbutter
  • 30 g Zucker
  • 1 Tablette dunkle Schokolade zum Schmelzen (für weniger Arbeit auch 100 g Kakaopulver)
  • Und vergessen Sie nicht die Backform, um die Pralinen formen. Dafür haben Sie freie Wahl. Sie können Ihren Pralinen zum Beispiel die Form eines Cannabisblatts geben. Das wäre auf jeden Fall ein großer Knaller

 

Zutaten für dieses Cannabis-Pralinen-Rezept
Zutaten für dieses Cannabis-Pralinen-Rezept

 

Wenn Sie alles vorbereitet haben, müssen Sie nur noch die folgenden Schritte folgen:

Schritt 1: Schmelzen Sie die Schokolade (es sei denn, Sie haben sich für Kakaopulver entschieden). Ein Wasserbad eignet sich dafür am besten. Legen Sie die Schokolade in einen feuerfesten Behälter (z. B. eine Glasschale oder ein Glastupper, die hohen Temperaturen gut standhalten) und stellen ihn auf einen Topf, den Sie bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt haben. Lassen Sie den Topf auf dem Herd erhitzen und die Schokolade wird langsam aber sicher schmelzen.

TIPP: Rühren Sie häufig um, damit die Schokolade nicht an den Rändern kleben bleibt; wenn dies trotzdem geschieht, stellen Sie den Herd auf kleiner Heizstufe herunter.

 

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen

 

Schritt 2: Geben Sie die geschmolzene Schokolade in einen anderen Topf und fügen Sie die Milch nach und nach hinzu, sodass beide Zutaten gut miteinander vermischt sind.

 

Die Milch hinzufügen
Die Milch hinzufügen

 

Schritt 3: Als Nächstes geben Sie die Cannabisbutter und den Zucker dazu und wiederholen den gleichen Vorgang. Es sollte eine flüssige Masse entstehen.

 

Cannabisbutter und Zucker dazugeben
Cannabisbutter und Zucker dazugeben

 

Schritt 4: Füllen Sie den Teig in die Form bis zum Rand. Achten Sie jedoch darauf, dass der Teig nicht überläuft. Stellen Sie die Backform in den Kühlschrank und nach 24 Stunden sind die Pralinen schon fertig.

 

In die Form geben und abkühlen lassen
In die Form geben und abkühlen lassen

 

Wie Sie sehen, ist die Zubereitung sehr einfach − Sie müssen nur diese 4 Schritte folgen. Sie können das Rezept nach Belieben ändern. Es gibt Leute, die zum Beispiel kandierte Früchte in den Teig mischen. Andere geben gerne etwas Likör dazu, wie Brandy, oder auch zerkleinerte Nüsse.

Nüsse können direkt zur geschmolzenen Schokolade hinzugefügt oder als Kuvertüre der Pralinen verwendet werden. Es gibt viele leckere Toppings. Ich streue gerne ein wenig Kakao oder Puderzucker auf die fertigen Pralinen, das heißt, bevor sie serviert werden. Sogar Matcha Tee! Das passt besonders gut zu Pralinen mit Cannabisblatt-Form.

 

 

⛳ Fazit

 

Kurz gesagt: Die Zubereitung von Cannabis-Pralinen ist wirklich einfach. Sie brauchen nur 4 Zutaten (Cannabisbutter, Milch, Zucker und Schokolade) und mindestens 24 Stunden. Sie müssen nicht einmal ein großer Kocher sein! Etwas Geduld ist allerdings schon nötig, bis Sie Ihre Pralinen verkosten können, aber es wird sich lohnen.

Zuletzt möchte ich Sie daran erinnern, dass der Verzehr von Cannabis nichts mit dem Rauchen zu tun hat. Die Wirkung kann eine oder zwei Stunden später eintreten. Sie sollten es also nicht eilig haben, um die Effekte zu spüren, und am besten essen Sie nicht viel davon. Denken Sie daran, dass eine angenehme Reise, die man genießen kann, viel besser als eine schlechte Erfahrung ist, bei der ein Treffen mit Freunden oder Familie sehr schlecht enden kann. Und vergessen Sie vor allem nicht, die Leute darauf hinzuweisen, dass es Cannabis-Pralinen sind.

Und schließlich würde ich gerne wissen, ob Sie diese Pralinen schon mal gemacht haben, ob Sie andere Rezepte kennen oder vielleicht irgendeinen Trick mit uns teilen möchten. Ich freue mich auf Ihre Kommentare! Apropos Teilen: Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie ihn in Ihren sozialen Netzwerken teilen? Für uns wäre es wirklich toll!

 

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Noelia Jiménez
Noelia Jiménez
I love to cook and write about marijuana. One day I started making marijuana butter and since then I haven't stopped creating the most varied recipes you can imagine.
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